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Myokardinfarkt: Lebensqualität nach später invasiver PCI-Therapie verschlossener Arterien, 2009.

Nach einem Herzinfarkt hatten die invasive Gruppe (PCI+Stent nach abgelaufener Herzinfarkt) und konservative Therapie-Gruppe ähnliche Ergebnisse bei den funktionellen Tests.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Myokardinfarkt: Lebensqualität nach später invasiver PCI-Therapie verschlossener Arterien.

HINTERGRUND: Laut der Hypothese der offenen Arterie verbessert eine späte Öffnung der Infarkt verursachenden Arterie nach einem Myokard-Infarkt die klinischen Verläufe. Es wurden die Lebensqualität und die wirtschaftlichen Ergebnisse, die mit dieser Strategie verbunden sind, untersucht.

METHODEN: Die perkutane koronare Intervention (engl. PCI) plus Platzierung eines Stents wurde mit rein medizinischer Therapie verglichen, bei stabilen Hoch-Risiko-Patienten, die eine komplett verschlossene Arterie aufwiesen welche mit dem Infarkt in Beziehung stand, in einem Zeitraum von 3 bis 28 Tagen nach einem Myokard-Infarkt. Bei 951 Patienten (44% davon für die Studie geeignet) wurde die Lebensqualität durch eine Anzahl an Tests untersucht. Diese Tests beinhalteten zwei Haupt-Messpunkte: Der Duke Activity Status Index (DASI), welcher die physikalische Herzfunktion auf einer Skala von 0 bis 58 misst, wobei höhere Werte eine bessere Funktion bedeuten, sowie der Medical Outcomes Study 36-Item Short-Form Mental Health Inventory 5, welcher psychologisches Wohlbefinden misst. Strukturierte Lebensqualitäts-Interviews wurden zum Beginn und nach 4, 12 und 24 Monaten durchgeführt. Die Kosten der Behandlung wurden bei 458 von 469 Patienten in den Vereinigten Staaten (98%) untersucht, weiterhin wurde die Kosteneffizienz über zwei Jahre hinweg errechnet.

ERGEBNISSE: Nach 4 Monaten gab es in der Gruppe der rein medizinischen Therapie eine geringfügige Verschlechterung von 3,4 Punkten im DASI-Punktwert (P=0,007). Nach ein und nach zwei Jahren waren die Unterschiede geringer. Es wurden keine bedeutenden Unterschiede im psychologischen Wohlbefinden beobachtet. Bei den 469 Patienten in den Vereinigten Staaten waren die kumulativen Kosten über zwei Jahre hinweg ungefähr 7.000 $ höher in der PCI-Gruppe, und das Qualitäts-adjustierte Überleben war geringfügig länger in der Gruppe mit rein medizinischer Therapie.

SCHLUSSFOLGERUNG: Perkutane koronare Intervention (engl. PCI) wurde assoziiert mit einer geringfügigen Verbesserung der physikalischen Herzfunktion nach 4 Monaten, später allerdings nicht mehr. Nach zwei Jahren stellte sich die rein medizinische Therapie als deutlich kostengünstiger gegenüber der routinemäßigen PCI dar, und war assoziiert mit geringfügig längerem Qualitäts-adjustiertem Überleben.

  1. Mark DB et al. Quality of life after late invasive therapy for occluded arteries. N Engl J Med 2009 Feb 19; 360:774.
Schlüsselwörter: Myokardinfarkt, 1-Gefäß-KHK, geschlossenes Gefäß, PCI, PTCA, katheter-labor, ptca, herzkatheter-untersuchung, ACR, Herzinfarkt, Vorteile, stabile Angina, Lebensqualität, sterblichkeit, mortalität, medikamente, lyse, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien
 

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Stand: 25. Mai 2013