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Rezeptpflichtige und freiverkäufliche Medikamente (OTC) sowie Nahrungsergänzungsmittel bei Älteren, USA 2009

Risiko für eine relevante Medikamenteninteraktion bei fast 1 von 25 Personen

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Der Gebrauch von rezeptpflichtigen und freiverkäuflichen Medikamenten sowie Nahrungsergänzungsmittel bei älteren Erwachsenen in den USA.
HINTERGRUND: Trotz der Bedenken hinsichtlich der Arzneimittelsicherheit ist wenig über den Gebrauch von rezeptpflichtigen und freiverkäuflichen Medikamenten sowie Nahrungsergänzungsmittel bei älteren Erwachsenen bekannt.

 ZIELSTELLUNG: Ziel war die Ermittlung von Prävalenz und Art des  Medikamentengebrauchs durch ältere Erwachsene (einschließlich gegenwärtiger Gebrauch) sowie die Erkennung von potentiellen  Medikamenteninteraktionen.

DESIGN, SETTING, UND TEILNEMER: 3005 Individuen mit eigenem Wohnsitz/Haushalt (Alter 57-85 Jahre) wurden im Rahmen einer national repräsentativen Querschnittserhebung USA-weit untersucht. Die Befragungen wurden zu Hause durchgeführt und beinhalteten Medikamentendokumentationen zwischen Juni 2005 und März 2006. Medikamentengebrauch war als Gebrauch von rezeptpflichtigen und/oder freiverkäuflichen Medikamenten, der Gebrauch von Nahrungsergänzungsmitteln war definert als regelmäßige Einnahme z.B. an jedem Tag oder jede Woche. Gleichzeitige Einnahme war als regelmäßiger Gebrauch von mindestens 2 Medikamenten definiert. HAUPTENDPUNKTE: Populationsbasierte Berechnung der Prävalenz von Medikamentengebrauch, von gleichzeitiger Medikamenteneinnahme sowie das potentielles Risiko einer relevanten Medikamenteninteraktion, stratifiziert nach Alter und Geschlecht.

ERGEBNISSE: Die ungewichtete Befragungserfolgsrate war 74,8% (gewichtet 75,5%). 81% (95% Konfidenzintervall [CI], 79,4%-83,5%) nahmen mindestens ein rezeptpflichtiges Medikament, 42% (95% CI, 39,7%-44,8%) nahmen mindestens  1 freiverkäufliches Medikament, und 49% (95% CI, 46.2%-52.7%) nahmen 1 Nahrungsergänzungsmittel ein. 29% (95% CI, 26.6%-30.6%) nahmen mindestens 5 rezeptpflichtige Medikamente gleichzeitig; dies trat am meisten unter Männern (37,1%; 95% CI, 31,7%-42,4%) und Frauen (36,0%; 95% CI, 30,2%-41,9%) im Alter von 75-85 Jahren auf. Bei Benutzern von rezeptpflichtigen Medikamenten betrug die gleichzeitige Einnahme von freiverkäuflichen Medikamenten 46% (95% CI, 43,4%-49,1%) und die gleichzeitige Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln war 52% (95% CI, 48,8%-55,5%). Insgesamt hatten 4% der Personen ein potentielles Risiko eine relevante Medikamenteninteraktion zu erleiden; die Hälfte bei Verwendung von freiverkäuflichen Medikamenten. Dies war vor allem unter Männern der höchsten Altersgruppe verbreitet (10%; 95% CI, 6,4%-13,7%) und bei der Hälfte waren Antikoagulantien beteiligt. Es wurde keine kontraindizierte Medikamenteneinnahme verzeichnet.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: In dieser Stichprobe von älteren im eigenen Haushalt lebenden Erwachsenen wurden rezeptpflichtige und freiverkäufliche Medikamenten oft benutzt, dabei bestand bei fast 1 von 25 Personen das Risiko für eine relevante Medikamenteninteraktion.

  1. Qato DM et al. Use of prescription and over-the-counter medications and dietary supplements among older adults in the United States. JAMA 2008 Dec 24/31; 300:2867.

Schlüsselwörter: Medikamente (OTC/Rezept) und Nahrungsergänzungsmittel bei Senioren, rezept, Medikament, Arzneimittel, over the counter, freiverkäuflich, nicht-rezeptpflichtig, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien. 

 

 

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Stand: 25. Mai 2013