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Mütterliches Übergewicht (Adipositas): Risikofaktor für kongenitale Anomalien, 2009

Studie: Mütterliches Übergewicht und Adipositas sind exzessive Risikofaktoren für  angeborene Fehlbildungen (kongenitale Anomalien) bei Kindern

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Mütterliches Übergewicht bzw. Adipositas: Risikofaktor für kongenitale Anomalien

Es existieren Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen mütterlicher Adipositas und einigen kongenitalen Anomalien. Ein systematischer Review mit Metaanalyse, der im „Journal of the American Medical Association (JAMA)“ erschien, hatte das Ziel, die Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen mütterlichem Übergewicht bzw. mütterlicher Adipositas mit kongenitalen Anomalien zu klären. Es wurden Beobachtungsstudien mit Schätzungen des Schwangerschaftsgewichts bzw. Gewichts in der Frühschwangerschaft oder des Body Mass Index (BMI) sowie Daten über kongenitale Anomalien berücksichtigt. Datenquellen waren MEDLINE, EMBASE, CINAHL und Scopus (Januar 1966 bis Mai 2008), die anhand einer Liste von Schlüsselwörtern auf englischsprachige Studien durchsucht wurden. Referenzlisten von relevanten Artikeln wurden ebenfalls durchsucht.

 

Von 1944 in Frage kommenden Artikeln wurden 39 in den systematischen Review aufgenommen und 18 in die Metaanalyse. Eine Datenextraktion und Syntheseinformation wurde für das Studiendesign, die Qualität, die Teilnehmer, Gruppen von kongenitalen Anomalien mit Subtypen sowie für Risikoeinschätzungen vorgenommen. Pooled Odds Ratios zum Vergleich des Risikos bei übergewichtigen, adipösen sowie den Müttern mit empfohlenem Gewicht (definiert durch den BMI) wurden für diejenigen Anomaliegruppen und Subtypen bestimmt, die in der Literatur durch mindestens 150 Fälle vertreten waren.

 

Ergebnisse:

Pooled Odds Ratios, die das Risiko bei übergewichtigen, adipösen und Müttern mit empfohlenem Gewicht (definiert durch den BMI) verglichen, wurden für 16 Anomaliegruppen bzw. 15 Subtypen berechnet. Im Vergleich zu den Müttern mit  empfohlenem BMI hatten die adipösen Mütter erhöhte Odds Ratios für Schwangerschaften mit Neuralrohrdefekten (OR=1,87), Spina bifida (OR 2,24), kardiovaskuläre Anomalien (OR 1,3), Septumanomalien (OR=1,2), Gaumenspalten (OR=1,23), Lippen-Gaumenspalten (OR=1,2), anorektale Atresien (OR= 1,48), Hydrocephalus (OR=1,68) und Extremitätenanomalien (OR=1,34). Das Risiko einer Gastroschisis war bei den adipösen Müttern signifikant niedriger (OR=0,17).

 

Fazit:

Die mütterliche Adipositas ist assoziiert mit einem erhöhten Risiko für eine Reihe struktureller fetaler Anomalien obwohl der absolute Anstieg wahrscheinlich gering sein wird. Weitere Studien sind notwendig um den Zusammenhang mit mütterlichem Übergewicht zu bestätigen.       

  1. Stothard KJ et al. Maternal overweight and obesity and the risk of congenital anomalies: A systematic review and meta-analysis. JAMA 2009 Feb 11; 301:636.
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Stand: 25. Mai 2013