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Herzinfarkt: Framingham-Risiko-Score und neue kardiovaskuläre Biomarker bei älteren Menschen, 2009

Studie (1): Von den neuen kardiovaskulären Biomarkern (Homocystein, Folsäure, CRP, Interleukin-6) konnte nur erhöhter Plasma-Homocystein-Spiegel kardiovaskuläre Mortalität voraussagen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Framingham-Risiko-Score und neue Biomarker als Prädikatoren kardiovaskulärer Mortalität bei  älteren Menschen: bevölkerungsbasierte Beobachtungsstudie im Kohortendesign.

ZIELE: In der Studie sollte untersucht werden, inwieweit klassische Risikofaktoren und neue Biomarker prädikativ für die kardiovaskuläre Mortalität sehr alter Menschen ohne kardiovaskuläre Vorgeschichte sind.

DESIGN: Die Leiden-85-Plus-Studie (1997-2004) wurde als prospektive Beobachtungsstudie im Kohortendesign mit 5-Jahres Follow-up durchgeführt. ORT: Allgemeinbevölkerung der Stadt Leiden (Niederlande). TEILNEHMER: Bevölkerungsquerschnitt 85-Jähriger ohne kardiovaskuläre Vorgeschichte (215 Frauen und 87 Männer). Keine weiteren Ausschlusskriterien. Als Hauptbestimmungspunkt wurde die kardiovaskuläre Mortalität während des Follow-up dokumentiert. Alle klassischen Risikofaktoren des Framingham-Risiko-Score (Geschlecht, systolischer Blutdruck, Gesamtlipoproteine und HDL, Diabetes mellitus, Rauchen und Zeichen einer linksventrikulären Hypertrophie im Elektrokardiogramm) sowie die Plasmakonzentration der neuen Biomarker Homocystein, Folsäure, C-reaktives Protein und Interleukin-6 wurden vor Studienbeginn bestimmt.

ERGEBNISSE: Während des Follow-up verstarben 108 der 302 Studienteilnehmer. 32% (35/108) der Todesfälle waren kardiovaskulär verursacht. Die Analyse klassischer Risikofaktoren im Framingham-Risiko-Score ließ keine Vorhersage der kardiovaskulären Mortalität zu (Bereich unterhalb der Receiver-Operating-Characteristic-Curve 0,53, 95% Konfidenzintervall 0,42 – 0,63). Ebenso wenig war dies in einem neu erstellten Modell möglich (0,53; 0,43 – 0,64). Von den analysierten neuen Biomarkern erwies sich Homocystein als bester Prognoseparameter (0,65; 0,55 – 0,75). Das Verrechnen weiterer Risikofaktoren oder deren Kombinationen mit Homocystein erbrachte keine zusätzliche Verbesserung.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Bei sehr alten Menschen der Allgemeinbevölkerung ohne kardiovaskuläre Vorgeschichte ist es möglich, allein anhand der Homocystein-Konzentration Patienten mit hohem Risiko für kardiovaskuläre Mortalität zu bestimmen. Anhand der Analyse klassischer Risikofaktoren im Framingham-Risiko-Score ist dies nicht möglich. Diese ersten Beobachtungen sollten in einer separaten Studienkohorte bestätigt werden.  

  1. de Ruijter W et al. Use of Framingham risk score and new biomarkers to predict cardiovascular mortality in older people: Population based observational cohort study. BMJ 2009 Jan 8; 338:a3083.
Schlüsselwörter: Herzinfarkt, Framingham-Risiko-Score, schlaganfall, Kardiovaskuläre-Biomarker, hypertonie, adiopositas, diabetes, rauchen, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien

 

 

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Stand: 25. Mai 2013