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Claudicatio
intermittens bei PAVK: Trainingstherapie versus Revaskularisierung, 2009
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| Langfristig
zeigten beide Vorgehensweisen ähnliche Vorteile. Die Ergebnisse der
aktuellen Studie (1) spricht eher für die strukturierte
Trainingstherapie als Initialtherapie bei Claudicatio intermittens
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| Ausführlichere
Daten der aktuellen Studie (1):
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Claudicatio
intermittens: klinische Wirksamkeit von endovaskulärer
Revaskularisierung im Vergleich zu stationärer, überwachter
Trainingstherapie. Eine randomisierte kontrollierte Studie.
ZIEL:
Bei Patienten mit Claudicatio intermittens wurden die Parameter
klinischer Erfolg, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität in den
ersten 12 Monaten nach endovaskulärer Revaskularisierung
beziehungsweise überwachter Trainingstherapie verglichen.
STUDIENDESIGN:
Vom Studienausschuss lag eine Genehmigung vor und von allen Patienten
eine schriftliche Einverständniserklärung. Zwischen September 2002
und September 2005 wurden 151 konsekutive Patienten mit Symptomen
einer Claudicatio intermittens in die Studie eingeschlossen und
randomisiert zwei Gruppen zugeteilt: einer Gruppe mit endovaskulärer
Revaskularisierung (Ansatz mit primärer Angioplastie, n = 76) und
einer Gruppe mit stationärer, überwachter Trainingstherapie (n =
75). Die Bestimmungspunkte klinischer Erfolg, Leistungsfähigkeit und
Lebensqualität wurden nach 6 und 12 Monaten betrachtet. Als
klinischer Erfolg galt die Verbesserung in mindestens einer Kategorie
der Rutherford-Skala gegenüber des Basiswerts vor Behandlung.
Signifikanzunterschiede der Gruppen wurden mittels unpaired t-Test,
χ2-Test oder Mann-Whitney-U-Test berechnet. Mithilfe
multivariater Regressionsanalyse wurden die Ergebnisse auf
Unterschiede im Basiswert korrigiert.
ERGEBNISSE:
In Bezug auf den klinischen Erfolg zeigten Patienten mit endovaskulärer
Revaskularisierung direkt nach Behandlungsbeginn deutlichere
Fortschritte als Patienten mit Trainingstherapie (korrigierte Odds
Ratio [OR] 39; 99% Konfidenzintervall [KI]: 11; 131; p < 0,001).
Dieser Vorsprung war allerdings nach 6 Monaten (korrigierte OR
0,9; 99% KI: 0,3; 2,3; p = 0,7) und nach 12 Monaten (korrigierte OR
1,1; 99% KI: 0,5; 2,8; p=0,73) verloren. Nach 6 Monaten hatten in der
Revaskularisierungs-Gruppe weniger Patienten Anzeichen ipsilateraler
Symptome (korrigierte OR 0,4; 99% KI: 0,2; 0,9; p < 0,001) als in
der Trainingsgruppe. Nach 12 Monaten wurden keine signifikanten
Unterschiede mehr festgestellt. Bei beiden Behandlungsgruppen waren
Leistungsfähigkeit und Lebensqualität nach 6 und 12 Monaten
gesteigert, allerdings ohne signifikanten Unterschied beider Gruppen
untereinander.
SCHLUSSFOLGERUNG:
Nach 6 und 12 Monaten hatten Patienten mit Claudicatio intermittens
gleichermaßen von überwachter Trainingstherapie und endovaskulärer
Revaskularisierung profitiert. Bei Letzterem wurde die Verbesserung
allerdings schneller erreicht.
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- Spronk
S et al. Intermittent claudication: Clinical effectiveness of
endovascular revascularization versus supervised hospital-based
exercise training — Randomized controlled trial. Radiology 2009
Feb; 250:586.
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Schlüsselwörter: Bypass,
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Krafttraining, Revaskularisieren, operation, stent, periphere arterielle
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