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Lebensstil-Umstellung und Gewichtsreduktion bei leichter Schlafapnoe, 2009

Schlafapnoesyndrom (SAS): "Nächtliche Atemregulationsstörung- Typisch sind fremdanamnestische Angaben über lautes u. unregelmäßiges Schnarchen. Die Patienten klagen über Müdigkeit u. Kopfschmerzen. Hauptkomplikationen des SAS sind Entwicklung einer pulmonalen Hypertonie u. bedrohliche Herzrhythmusstörungen...“ (Quelle: Roche-Lexikon)

Lebensstil-Umstellung und Gewichtsreduktion als Erstmaßnahme waren bei leichter Obstruktiver Schlafapnoe effektiv

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Lebensstil-Umstellung und Gewichtsreduktion als Erstmaßnahme bei leichter Obstruktiver Schlafapnoe

Adipositas ist der wichtigste Risikofaktor für Obstruktive Schlafapnoe (OSA). Die Schlafapnoe ist bereits Gegenstand klinischer Richtlinien, doch es gibt noch keine randomisiert kontrollierten Studien zu den Effekten von Gewichtsreduktion auf leichte OSA.

Es handelt sich hier um eine prospektive, randomisierte Studie mit Parallel-Kontrollgruppe und Follow-Up nach einem Jahr, deren Ziel ist, zu bestimmen, ob eine stark kalorienreduzierte Diät (Very low calorie diet - VLCD) in Verbindung mit persönlicher Lebensstilberatung eine effektive Therapiemöglichkeit für erwachsene Patienten mit OSA darstellt.

Von 72 Probanden mit einem BMI zwischen 28 und 40 mit leichter OSA unterzogen sich 35 der VLDC und Lebensstilberatung, 37 Probanden der Kontrollgruppe bekamen allein die Routineberatung. Als objektiv messbare Hauptvariable wurde der Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) gemessen und subjektive Veränderungen der Beschwerden per 15D-Quality of Life Tool bestimmt.

Es wurde eine effektive Reduktion des Körpergewichts bei der Studiengruppe festgestellt; ebenso wie ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den durchschnittlich verbesserten AHI beider Gruppen. Die adjustierte Odds Ratio für leichte OSA war niedriger bei der Gruppe, die ihre Ernährung umgestellt hatte. Sämtliche üblichen Symptome der OSA und einige der durch das Quality of Life Tool ermittelten Beschwerden verbesserten sich bei dieser Gruppe ebenfalls. Ein definitiver Zusammenhang zwischen Gewicht und Taillenumfang wurde außerdem bei der Studiengruppe festgestellt.

Fazit: Die Ergebnisse führen zu dem Schluss, dass eine kalorienreduzierte Diät in Kombination mit assistierter Lebensstilumstellung eine praktikable und effektive Behandlungsmöglichkeit für die Mehrzahl der Patienten mit leichter OSA darstellt. Die positiven Effekte der Therapie konnten im Follow-Up nach einem Jahr weiter bestätigt werden.

  1. Tuomilehto HPI et al. Lifestyle intervention with weight reduction: First-line treatment in mild obstructive sleep apnea. Am J Respir Crit Care Med 2009 Feb 15; 179:320.
Schlüsselwörter:Adipositas, fettsucht, SPAP, Gewichtsabnahme, Schlafapnoe, Schlafen, Frauen, Schnarchen, übergewicht, gewicht, abnahme, Asthma Schlafapnoe, SAS, Atmung, Schlafapnoesyndrom, abnehmen, BMI, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien

 

 

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Stand: 25. Mai 2013