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Schnelltest für virale Infektionen bei Kindern mit fiebrigen Atemwegsinfektionen, 2009

Studie (1) mit Schnelltest zur Diagnose viraler Atemwegsinfektionen bei Kindern [Ergebnisse innerhalb von 30-150 Minuten für Adenoviren, Influenza-Virus A/B (Grippe),  Parainfluenza-Virus 1,2,3 und Respiratory-Syncitial-Virus  (RSV)] - Ein positives Viral-Screening-Ergebnis würde die Antibiotika-Gabe und weitere Tests bei fiebrigen Kindern in gutem Allgemeinzustand zunächst überflüssig machen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Ein randomisierte,  kontrollierte Studie über den Einfluss der frühen und schnellen Diagnose von Virusinfektionen bei Kindern, die mit   fiebrigen Atemwegserkrankungen in die Notaufnahme gebracht wurden.
ZIELE: Akute Atemwegsinfektionen stellen eine bedeutende Last für pädiatrische Notaufnahmen (Emergency Department = ED) und Familien dar. Wir stellten die Hypothese auf, dass die frühe und schnelle Diagnose einer Virusinfektion die Notwendigkeit von zusätzlichen Tests und die Behandlung mit Antibiotika verringert.

STUDIENDESIGN: Wir führten an einer pädiatrischen Notaufnahme eine randomisierte, kontrollierte Studie an Kindern (im Alter von 3 bis 36 Monaten)  mit akuten, fiebrigen Atemwegsinfektionen durch. Zweihundertvier Patienten wurden zufällig ausgewählt, die bei der Aufnahme entweder einen schnellen Test auf Atemwegsviren oder ein Routineaufnahmeprotokoll  erhielten.           

Ergebnisparameter waren: Mittlere Länge der Besuche, Rate von zusätzlichen Tests und Verordnung von Antibiotika in der Notaufnahme. Im Anschluss wurden alle Studienteilnehmer angerufen, um die weitere medizinische Versorgung, zusätzliche Tests und die Verordnung von Antibiotika nach der Entlassung zu erfragen.           

ERGEBNISSE: Wir fanden zwischen beiden Gruppen der Studie keinen statistisch bedeutenden Unterschied in der Länge der Besuche,  der Rate der zusätzlichen Tests oder der Verordnung von Antibiotika in der Notaufnahme.

Es gab jedoch, eine bedeutende Verringerung der Verordnung von Antibiotika nach der Entlassung (in der Gruppe, in der die schnelle Virenprüfung durchgeführt wurde: RR = 0.36 ; 95-%-CI = 0.14, 0.95).

SCHLUSSFOLGERUNG: Die schnelle Multivirenprüfung in der Notaufnahme beeinflusste die Behandlung der Patienten in der Notaufnahme nicht signifikant, aber kann die Verordnung von Antibiotika nach der Entlassung aus der Notaufnahme für die Allgemeinheit reduzieren und deutet damit eine neuartige Strategie an, das Schema der Verordnung von Antibiotika von Allgemeinmedizinern zu verändern.

  1. Doan QH et al. A randomized, controlled trial of the impact of early and rapid diagnosis of viral infections in children brought to an emergency department with febrile respiratory tract illnesses. J Pediatr 2009 Jan; 154:91.
Schlüsselwörter:infektion, atemwege, grippe, pharnygitis, rachenentzündung, babys, kind, Schnelltest, Virus-Infektion, Kinder, Fieber, virale Atemwegsinfektionen, rapid-test, grippe, influenza-viren,Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien
 

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Stand: 25. Mai 2013