Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Vorhofflimmern: Scoring-System zur Abschätzung des Zehnjahres-Risiko auf der Grundlage der Framingham-Daten, 2009

Hintergrundinformation zu Framingham-Heart-Study: Sie  ist sozusagen die berühmteste Studie der Welt, Mediziner hatten in den siebziger Jahren in einer großangelegten Studie die Herzerkrankungen bei 15 000 Bewohnern des US-Kleinstadt Framingham über mehrere Jahre untersucht. Die Bewohner Framinghams haben damit Weltruhm erlangt, und die Studie liefert immer noch wie eine gut geölte Maschine wichtige Langzeit-Daten zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Ein Scoring-System im Internet auf der Grundlage von „Framingham-Heart-Study“-Daten könnte in Hausarzt-Praxen die Risiko-Abschätzung für das Auftreten von Vorhofflimmern erleichtern.

Vorhofflimmern ist eine häufige Herzrhythmusstörung und kann oft zu Schlaganfall und Herzinsuffienz führen, sie ist meist mit organischen Herzkrankheiten assoziiert. Wissenschaftler aus den USA haben anhand der Daten von Framingham-Heart-Study ein Scoring-System (Risiko-Kalkulator) entwickelt, das das 10-Jahresrisiko für das Neu-Auftreten von Vorhofflimmern voraussagen soll. Die Teilnehmerzahl betrug 4764 (55% Frauen, Alter 45-95)

Das neue Scoring-System berüchsichtigt das Alter, Geschlecht, systolische RR-Werte, vorhandene Hypertonie-Therapie, BMI, verlängerte PR-Intervalle, Herzgeräusche und Herzinsuffienz. Alle berücksichtigten Werte gelten als unabhängige Risikofaktoren für das Auftreten von Vorhofflimmern.

Während der 10-jährigen Beobachtungsphase hatten ca. 10% der Teilnehmer Vorhofflimmern entwickelt. Das neue System benennt das Risiko über einen Bereich zwischen <1% bis >30%. Zusätzliche Verwendung von Echokardiographie hat das Risiko-Reklassifikaton nur gering verbessert.

Fazit: Die Wissenschaftler ziehen die Schlussfolgerung, dass das neue Online-Scoring-System die Risiko-Abschätzung in Hausarzt-Praxen erleichtern könnte. Die bessere Identifizierung könnte wiederum zu einer Besserung der Vorsorge-Maßnahmen für Vorhofflimmern führen: z.B bessere Einstellung von Hypertonie oder Herzinsuffienz, Gewichtsabnahme bei Adipositas).

Auf der Medknowledge-Seite „Gesundheitstests“ informieren wir über weitere Scoring-Tools wie Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko-Rechner.

  1. Schnabel RB et al. Development of a risk score for atrial fibrillation (Framingham Heart Study): A community-based cohort study. Lancet 2009 Feb 28; 373:739
  2. risk score for atrial fibrillation (Excel-Tabelle)
Schlüsselwörter: Kalkulator, Herzrhythmusstörung, Rechner, tachyarrythmia absoluta, vorhofflattern, absolute arrythmie, Antikoagulation, Vorhofflimmern, Thrombose, Prävention, Thrombininhibitor Ximelagatran, Knieersatz, Operation, rhythmusstörung, Embolien, Thrombosen, Todesfall, Vorhofflattern, Marcumar und Warfarin, Herzrhythmusstörungen: Informationen über Tachykardien, Bradykardien, EKG, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien

 

 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013