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Posttraumatische Epilepsie: Langzeitrisiko nach Schädel-Hirn-Trauma (SHT) in der Kindheit, 2009

Studie (1): Epilepsie-Risiko ist selbst nach 10 Jahren nach einem Kopf-Trauma in der Kindheit erhöht. 

Epilepsie-Risiko war nach einem leichten Schädel-Hirn-Trauma (SHT-Grad-Einteilung) doppelt und nach einem schweren Schädel-Hirn-Trauma sogar siebenfach erhöht.

Es ist bekannt, dass das Risiko für einen epileptischen Anfall ist kurz nach einer Schadel-Hirn-Verletzung erhöht ist. Eine aktuelle Studie untersuchte die Fragestellung, wie lange dieses Risiko anhält. Wissenschaftler aus Dänemark haben die Daten von 1.6 Millionen Menschen zwischen 1977 und 2002 analysiert und das relative Risiko (RR) für das Erleiden von neuen epileptischen Anfällen berechnet.

Verglichen mit den Menschen ohne SHT hatten die Patienten mit mildem SHT (Gehirnerschütterung) oder Schädelfraktur ein doppelt zu hohes Risiko für neue Epilepsie-Anfälle. Patienten mit schwerem SHT (Kontusion –Gehirnprellung- oder intrakranielle Blutung) hatten sogar ein siebenfach erhöhtes Risiko für Epilepsien.

Des Weiteren war das Epilepsie-Risiko nach SHT in den ersten 6-Monaten am höchsten, und bestand länger als 10-Jahre. Das relative Risiko nahm mit zunehmenden Alter zu, und war am höchsten für Menschen die während des Traumas 15 Jahre oder älter waren. Patienten mit einer Familienanamnese für Epilepsie hatten ebenfalls ein höheres Epilepsie-Risiko nach Kopftrauma.  

Fazit: Das langanhaltende Epilepsie-Risiko nach Schädel-Hirn-Trauma zeigt etwa, welches Zeitfenster zur Prävention der posttraumatischen Epilepsie zu berüchsichtigen ist. Auf der anderen Seite gibt es derzeit  keine standardisierte prophylaktische Interventionen, um das Risiko der posttraumatischen Epilepsie zu senken.

  1. Christensen J et al. Long-term risk of epilepsy after traumatic brain injury in children and young adults: A population-based cohort study. Lancet 2009 Mar 28; 373:1105.
Schlüsselwörter: commotio cerebri, Gehirnerschütterung, Posttraumatische Epilepsie-Risiko nach Schädel-Hirn-Trauma (SHT) in der Kindheit, bewusstlosigkeit, contusio cerebri, Gehirnprellung, compressio cerebri, Gehirnquetschung, anfall, krampfanfall, antiepileptika, prophylaxe, vorsorge, CCT, Trauma, kinder, Posttraumatische Epilepsie-Risiko, Kontusion, kind, erwachsene, hirnerschütterung, hirnblutung, Schädel-Hirn-Trauma, SHT, Kindheit, jugend, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien

 

 

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Stand: 25. Mai 2013