Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Meniskusriss: Risikofaktor für Kniearthrose (Gonarthrose), 2009

Meniskusrisse sind anscheinend ein bedeutender Risikofaktor für die Entwicklung von Kniearthrose (Gonarthrose), das gilt auch für Patienten, die sich nicht einer Meniscectomie unterzogen hatten

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Meniskus-Riss ohne operative Behandlung und die Entwicklung von radiographischer Gonarthrose bei Personen mittleren und hohen Alters: Die multizentrische Arthrose-Studie.

ZIEL: Obwohl die Meniskusteilresektion einen Risikofaktor für die Entwicklung einer Arthrose des Knies darstellt, ist es nicht bewiesen, dass eine Meniskusverletzung ohne operative Therapie ebenfalls eine Gonarthrose verursachen würde. Es steht also zur Frage, ob die Operation selbst zu Gelenkschäden führt. Hinzu kommt, dass Verletzungen am Meniskus häufig sind. Das Ziel dieser Studie war es, die Verbindung zwischen Meniskusverletzungen des Knies ohne operative Behandlung und der Entwicklung von radiographischer tibiofemoraler Arthrose zu untersuchen.

METHODEN: Es wurde eine prospektive Fall-Kontroll-Studie innerhalb der multizentrischen Arthrose-Studie durchgeführt, deren Studiengruppe aus der Bevölkerung rekrutiert wurde und Männer und Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren mit jeweils hohen Risikofaktoren für eine Arthrose des Knies beinhaltete. Die Patienten, die als Ausgangssituation keine radiographische Gonarthrose aufwiesen, aber innerhalb des 30 Monate langen Beobachtungszeitraum eine Arthrose entwickelten, wurden der Fall-Gruppe zugewiesen (n = 121). Die Kontroll-Gruppe (n = 294) wurden nach dem Zufallsverfahren aus der gleichen Ausgangspopulation wie die Fall-Gruppe gebildet, sie wies allerdings am Ende des Beobachtungszeitraums von 30 Monaten keine Arthrose des Kniegelenks auf. Individuen, die bereits einmal eine Operation am Knie erhalten hatten, wurden aus der Studie ausgeschlossen. Eine Meniskusverletzung wurde definiert als vorhandener medialer oder lateraler Riss des Meniskus, Aufweichung oder Zerstörung desselben.

ERGEBNISSE: Schäden am Meniskus beim Beginn des Beobachtungszeitraums waren in der Fall-Gruppe häufiger als in der Kontroll-Gruppe (54% gegenüber 18%; P < 0,001). Das Modell welches einen Meniskus-Schaden jeglicher Art mit keinerlei Meniskus-Schaden verglich (adjustiert für Alter bei Beginn des Beobachtungszeitraums, Geschlecht, Body Mass Index, sportliche Aktivität sowie mechanische Ausrichtung der Kniegelenke) ergab ein relatives Risiko von 5,7 (95% Konfidenz-Intervall von 3,4 bis 9,4).

SCHLUSSFOLGERUNG: Bei Kniegelenken, die nicht einer operativen Behandlung unterzogen wurden oder werden ist ein Schaden am Meniskus ein bedeutender Risikofaktor für die Entwicklung radiographischer Gonarthrose. Diese Ergebnisse zeigen dass es notwendig ist, Meniskusverletzungen besser zu verstehen, zu verhindern und zu behandeln.

  1. Englund M et al. Meniscal tear in knees without surgery and the development of radiographic osteoarthritis among middle-aged and elderly persons: The Multicenter Osteoarthritis Study. Arthritis Rheum 2009 Mar; 60:831
Schlüsselwörter: Krankheit, Meniskus-Riss, Kniegelenk, Arthrose, Meniskusriss, risiko, knie, kreuzbandriss, laufen, operation, riss, fussball, sport, schmerzen, Risikofaktor, Kniearthrose, Gonarthrose, Arthroscopische Meniscectomie, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien
 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013