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Genauigkeit der Doppler-Echokardiografie in der Untersuchung der pulmonal-arteriellen Hypertonie, 2009

Echokardiographie-Messungen zur Untersuchung der pulmonal-arteriellen Hypertonie sind häufig ungenau, und sollten nur in Verbindung mit anderen klinischen Befunden interpretiert werden

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Genauigkeit der Doppler-Echokardiografie in der hämodynamischen Untersuchung der pulmonal-arteriellen Hypertonie.

ARGUMENTATION: Transthorakale Doppler-Echokardiografie ist empfohlen im Screening auf pulmonal-arterielle Hypertonie (PAH). Allerdings haben einige Studien vor kurzem darauf hingedeutet, dass der durch die Doppler-Echokardiografie geschätzte Druck der Pulmonar-Arterie oft ungenau sein kann.

ZIEL: Es sollte die Genauigkeit der Doppler-Echokardiografie im Schätzen des Drucks in der Pulmonar-Arterie und der Herzleistung untersucht werden.

METHODEN: Es wurde eine prospektive Studie bei Patienten durchgeführt, die unterschiedliche Formen pulmonal-arterieller Hypertonie aufwiesen, und bei denen eine Stunde nach einer klinisch indizierten Rechts-Herz-Katheterisierung eine umfassende Doppler-Echokardiografie durchgeführt wurde. Dadurch konnten die nichtinvasiv ermittelten hämodynamischen Schätzwerte mit den invasiv ermittelten Werten verglichen werden.

MESSUNGEN UND HAUPT-ERGEBNISSE: Insgesamt beendeten 65 Patienten das Studienprotokoll. Unter Benutzung von analytischen Methoden nach Bland-Altman war der systematische Fehler für die echokardiografischen Schätzungen des systolischen Drucks in der Pulmonar-Arterie -0,6 mmHg, die 95% Grenzen der Übereinstimmung reichen von +38,8 bis -40,0 mmHg. Die Doppler-Echokardiografie war in 48% der Fälle ungenau (definiert als eine Abweichung von mehr als 10 mmHg vom invasiv ermittelten Wert). Überschätzung oder Unterschätzung des systolischen Drucks in der Pulmonar-Arterie durch Doppler-Echokardiografie kam jeweils mit einer ähnlichen Häufigkeit vor (16 gegenüber 15 Fällen). Das jeweilige Ausmaß der Unterschätzung des Drucks war größer als das der Überschätzung (-30 [+/- 16] gegenüber +19 [+/-11] mmHg; P = 0,03). Weiterhin führten Unterschätzungen des pulmonaren Drucks ebenfalls häufiger zu einer Fehlklassifikation des Schweregrades der pulmonal-arteriellen Hypertonie. Für die Messung der Herzleistung war der systematische Fehler -0,1 L/min, die 95% Grenzen der Übereinstimmung reichten von +2,2 bis -2,4 L/min.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Doppler-Echokardiografie kann häufig ungenau darin sein, den Druck in der Pulmonar-Arterie sowie die Herzleistung einzuschätzen bei Patienten, die auf eine pulmonal-arterielle Hypertonie untersucht werden.

  1. Fisher MR et al. Accuracy of Doppler echocardiography in the hemodynamic assessment of pulmonary hypertension. Am J Respir Crit Care Med 2009 Apr 1;179:615.
Schlüsselwörter: Krankheit, Studie, klinik, rechztsherzinsuffienz, Echokardiographie, PHT, Pulmonale Hypertonie, lungenhochdruck, messung, druck, Echokardiographie Doppler-Echokardiografie, pulmonale-arterielle Hypertonie, PH, Pulmonale Hypertonie, lunge, pulmonaler druck, ZVD, Druckmessung,  krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien

 

 

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Stand: 25. Mai 2013