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Kaliumzitrat-Therapie zur Rezidiv-Prophylaxe der Nieren-Kalziumsteine, 2009

Calcium-Oxalat-Steine sind die häufigsten Nierensteine. Bei vielen Patienten kommt es zu Rezidiven. Kaliumzitrat erhöht das Urin-PH, welches wiederum das Urin-Zitrat-Ausscheidung erhöht; erhöhte Urin-Zitratwerte erhöhen andererseits die Löslichkeit der steinbildenden Salze. Daher wird Kaliumzitrat-Therapie zur Prophylaxe der Kalzium-Nierensteinen eingesetzt. 

Mediziner haben in einer aktuellen Studie (1) die Langzeit-Wirkung von Kalium-Zitrat-Therapie (6-monatige Einnahme) untersucht. Die Langzeit-Ergebnisse unterstützen den Einsatz von Kalium-Zitrat zur Rezidiv-Prophylaxe der Kalzium-Nierensteine.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Auswirkungen von Langzeit-Kaliumzitrat-Therapie auf die Urinzusammensetzung und rezidivierende Harnsteinerkrankungen

Kaliumzitrat ist eine der wichtigsten Substanzen bei der Therapie von Harnsteinerkrankungen. In dieser Studie wurden die Langzeit-Effekte von Kaliumzitrat auf die Urinzusammensetzung und seine Rolle in der Entstehung von Steinen untersucht.

Hierfür wurde eine retrospektive Kohortenstudie mit Patienten des Comprehensive Kidney Stone Centers des Duke Medical Center durchgeführt über den Zeitraum zwischen 2000 und 2006. Eingeschlossen wurden Patienten vor und nach Steintherapie, die für mindestens 6 Monate mit Kaliumzitrat behandelt wurden und für die eine 24-Stunden-Urin-Untersuchung vorlag.

Ergebnis: 503 Patienten wurden insgesamt in die Studie aufgenommen. Die mittlere Therapiedauer war 41 Monate (6 bis 168). Schon 6 Monate nach Therapiebeginn mit Kaliumzitrat konnten signifikante Änderungen in der Urinzusammensetzung nachgewiesen werden. So wurden ein erhöhter Urin-pH-Wert und ein erhöhter Zitratwert festgestellt. Auch die Steinbildung sank signifikant nach Therapiebeginn mit Kaliumzitrat von 1,89 auf 0,46 Steine pro Jahr. Es gab eine 86-prozentige Remissionsrate und ein Rückgang der Steinformation um 93%.

Fazit: Kaliumzitrat hat eine signifikante Wirkung auf die Alkalisierung und Zitratausscheidung im Urin während Kurz- oder Langzeittherapie mit Veränderungen in der Urinzusammensetzung für zum Teil für einen Zeitraum von 14 Jahren. Außerdem bewirkt die Therapie mit Kaliumzitrat einen signifikanten Rückgang der Steininzidenz, was besonders für Patienten mit rezidivierender Nephrolithiasis von Bedeutung ist.

  1. Robinson MR et al. Impact of long-term potassium citrate therapy on urinary profiles and recurrent stone formation. J Urol 2009 Mar; 181:1145.
Schlüsselwörter:Kalziumsteine, stein, harnstein, Idiopathische Hyerkalzurie, Nierensteine, Calcium-Oxalat-Steine Kalzium-steine, Nephrolithiasis, urin, nierenstein, niere, kalzium, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien
 

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Stand: 25. Mai 2013