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Metabolisches Syndrom und Blutdruckreaktion auf Natriumdiät, 2009

Hintergrundinformationen: Die Komponente vom metabolisches Syndrom bestehen aus Body-Mass-Index, Triglyzerid-, HDL- und Cholesterin-Spiegel sowie Nüchtern-Blutzucker und Blutdruck. Das metabolische Syndrom und seine Komponenten sollen mit kardiovaskulären Komplikationen, aber vor allem mit einem Typ II-Diabetes-Inzidenz assoziiert

Studie (1): Menschen mit metabolischen Syndromen sprechen auf eine salzarme Diät stärker an.  Natriumarme Diät könnte somit ein wichtiger Bestandteil der Blutdrucksenkung bei Patienten mit mehreren Risikofaktoren (bzw. Komponenten) für das metabolische Syndrom sein.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Metabolisches Syndrom und Blutdruckreaktion von nicht-Diabetikern auf Natriumdiät in China

HINTERGRUND: Seit davon ausgegangen wird, dass die Insulin-Unempfindlichkeit der zugrunde liegende Mechanismus für das metabolische Syndrom ist, könnten betroffene Personen  gegenüber einer Natriumdiät als medizinische Maßnahme empfindlich sein. Wir hatten zum Ziel, den Zusammenhang zwischen dem metabolischem Syndrom und der Salzempfindlichkeit des Blutdrucks zu untersuchen.

METHODEN: 1906 chinesische Teilnehmer im Alter von 16 Jahren und älter, die nicht an Diabetes erkrankt waren, wurden ausgewählt um eine 7-tägige Diät mit niedrigem Natriumgehalt (51.3 mmol pro Tag) gefolgt von einer Diät mit hohem Natriumgehalt (307.8 mmol pro Tag) für weitere 7 Tage zu erhalten. Wenn Informationen über metabolische Risikofaktoren nicht vorlagen oder wenn Teilnehmer die diätetische Maßnahme abbrachen, dann wurden diese von der Analyse ausgeschlossen. Der Blutdruck wurde vor Beginn und an den 2., 5., 6., und 7. Tagen der Diät gemessen. Das metabolische Syndrom wurde durch die Anwesenheit von drei oder mehr folgender Parameter definiert: abdominelle Fettsucht, erhöhter Blutdruck, hohe Triglyceridkonzen-tration, niedriges HDL Cholesterin oder hohe Glukosekonzzentration. Hohe Salzempfind-lichkeit wurde als eine Abnahme im arteriellen Mittelblutdruck von mehr als 5 mmHg während der Diät mit niedrigem Natriumgehalt oder einer Zunahme von mehr als 5 mmHg während der Diät mit hohen Natriumgehalt definiert. Diese Studie ist registriert unter ClinicalTrials.gov, Zahl NCT00721721.

ERGEBNISSE: Bei 1881 Teilnehmern lagen Informationen bezüglich des metabolischen Syndroms vor, davon hatten - laut Definition - 283 Teilnehmer das metabolische Syndrom. 1853 Teilnehmer führten die Diät mit niedrigem Natriumgehalt und 1845 die Diät mit hohem Natriumgehalt vollständig durch. Mehrvariablenregulierte Mittelwertänderungen des Blutdrucks waren bei Teilnehmern mit metabolischem Syndrom bedeutsam größer als bei denjenigen sowohl bei der Diät mit niedrigem Natriumgehalt als auch mit hohem Natrium-gehalt (p <0.0001 für alle Vergleiche). Zusätzlich stieg die Gefahr der Salzempfindlichkeit mit zunehmender Anzahl von Risikofaktoren für metabolisches Syndrom. Im Vergleich zu denjenigen ohne Risikofaktoren hatten Teilnehmer mit vier oder fünf Risikofaktoren während der Diät mit niedrigem Natriumgehalt ein 3.54-fache größeres Risiko (95-%-CI 2.05-6.11) einer hohen Salzempfindlichkeit und während der Diät mit hohem Natriumgehalt ein 3.13-fachen größeres Risiko (1.80-5.43) der hohen Salzempfindlichkeit. 

INTERPRETATION: Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass das metabolische Syndrom die Blutdruckreaktion in Abhängigkeit von der Natriumaufnahme erhöht.Die Reduktion der Natriumaufnahme könnte vor allem ein wichtiger Bestandteil zur Blutdrucksenkung bei Patienten mit mehreren Risikofaktoren für das metabolische Syndrom sein.

  1. Chen J et al. Metabolic syndrome and salt sensitivity of blood pressure in non-diabetic people in China : A dietary intervention study. Lancet 2009 Mar 7; 373:829.
Schlüsselwörter: salzarme diät, hypertonie, bluthochdruck, Blutdruck-Reaktion auf Natriumdiät, Salz, Blutdruckreaktion, Natriumdiät, Metabolisches Syndrom, hypertonie, Bluthochdruck, Natrium, diät, Fettstoffwechselstörung, Übergewicht, Adipositas, Vorhersage, Diabetes, Herzkreislauferkrankunge, Herzinfarkt, Schlaganfall, Cholesterin, Prävention, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien
 

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Stand: 25. Mai 2013