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Menopause: Vasomotorische Symptome und Knochendichte, 2009

Hitzewallungen (Hot flashes) bei Frauen in der Menopause können als Zeichen des Östrogenmangels mit Schlaflosigkeit und niedriger Knochendichte assoziiert sein.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Vasomotorische Symptome sind mit einer niedrigeren Knochendichte assoziiert.

ZIEL: Der Schweregrad vasomotorischer Symptome wurde in einer Hypothese verbunden mit einer niedrigeren Knochendichte. Es wurde untersucht, ob Frauen mit vasomotorischen Symptomen., im Vergleich zu Frauen ohne derartige Symptome, Unterschiede in der Knochendichte aufweisen.

GESTALTUNG: Es wurden Daten aus einer populations-basierten Stichprobe von 5.600 Frauen benutzt, die zwischen 46 und 57 Jahren alt waren und keinerlei Knochen-Krankheiten aufwiesen. Diese Frauen nahmen zwischen 1994 und 1995 am ersten Querschnitts-Teil der Eindhoven-Studie zur perimenopausalen Osteoporose teil. Zu Beginn des Beobachtungszeitraums ausgefüllte Fragebögen wurden benutzt, um Daten zu vasomotorischen Symptomen zu sammeln und mögliche Störvariablen zu identifizieren. Ebenfalls wurde zu Beginn des Beobachtungszeitraums die Knochendichte der Lendenwirbelsäule durch Dual-Röntgen-Absorptiometrie gemessen. Die Auswertung erfolgte durch lineare Regressions-Analyse.

ERGEBNISSE: 39% aller Frauen wiesen Hitzewallungen auf, 38% berichteten von Nachtschweiß. Die durchschnittliche Knochendichte betrug 1,01 (+/- 0,14) g/cm³ und verringerte sich mit einer zunehmenden Frequenz von Hitzewallungen (P der Tendenz < 0,0001) und Nachtschweiß (P der Tendenz = 0,03). Nach multivariaten Adjustierungen für das Alter, den Body Mass Index (BMI), den menopausalen Status, Rauchen, Bildung, sportliche Aktivität und die Einnahme von Hormonen hatten Frauen mit der höchsten Frequenz von Symptomen eine Knochendichte, die um 0,022 g/cm³ (95% Konfidenz-Intervall von -0,03 bis -0,01) niedriger war als bei Frauen ohne Symptome. Diejenigen Frauen, die am häufigsten von Nachtschweiß berichteten, hatten eine um 0,011 g/cm³ (95% Konfidenz-Intervall von -0,02 bis 0,001) niedrigere Knochendichte im Vergleich zu Frauen ohne Nachtschweiß-Symptome.

SCHLUSSFOLGERUNG: Die Ergebnisse zeigen, dass vasomotorische Symptome mit einer reduzierten Knochendichte assoziiert sind. Es könnte die Hypothese aufgestellt werden, dass Frauen mit vasomotorischen Symptomen empfänglicher sind für die günstigen Auswirkungen einer Östrogen-Therapie, möglicherweise durch die Aufhebung der Auswirkungen eines schwankenden Östrogenspiegels. Weitere Forschung ist notwendig, um diese Entdeckungen auszudehnen auf andere Östrogen-sensitive Endorgane.

  1. Gast G-CM et al. Vasomotor symptoms are associated with a lower bone mineral density. Menopause 2009 Mar/Apr; 16:231.
Schlüsselwörter:Östrogen, flash-symptomatik, Menopause, knochen, dichte, fraktur, bruch, Vasomotorische Symptome,Osteoporose-Risiko, knochendichte, östrogenmangel, hitzewallung, flash-symptomatik Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien
 

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Stand: 25. Mai 2013