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Das radiologisch isolierte Syndrom: MRT- Zufallsbefunde als Frühzeichen von Multiple Sklerose (MS)?, 2009

Studie (1): Viele Patienten mit pathologischem Demyelinisierungsprozess als Zufallsbefund im MRT haben ein erhöhtes Risiko eine klinisch manifeste Multiple Sklerose im Verlauf zu entwickeln

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Auf Multiple Sklerose verdächtige pathologische Zufallsbefunde in der Magnetresonanztomographie (MRT): Das radiologisch isolierte Syndrom

Die Entdeckung und weit verbreitete Anwendung der Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspintomografie) in der Medizin hat zu einer erhöhten Aufmerksamkeit bei Patienten geführt, die pathologische Zufallsbefunde im Marklager des Zentralnervensystems aufweisen. Routinemäßig angetroffen in der klinischen Praxis ist der Verlauf bei diesen Individuen bezüglich ihres Risikos, eine multiple Sklerose zu entwickeln noch unklar.

Das Ziel einer Studie im „Neurology“ war die Verlaufsbeobachtung bei Patienten, die auf Multiple Sklerose (MS) hochverdächtige Zufallsbefunde bei bildgebenden Verfahren aufweisen. Es konnten detaillierte klinische und radiologische Daten von asymptomatischen Patienten mit pathologischen Zufallsbefunden in der Magnetresonanztomographie, die auf eine Multiple Sklerose hinweisen, gewonnen werden. 

Ergebnisse:      

Die Kohorte bestand aus 41 weiblichen und 3 männlichen Patienten (mittleres Alter 38,5 Jahre). Klinische Beurteilungen wurden bei 44 Patienten zum Zeitpunkt der ersten bildgebenden Untersuchung durchgeführt, longitudinale klinische Nachbeobachtungen lagen bei 30 Patienten vor und longitudinale MRT-Daten waren für 41 Patienten vorhanden. Der neurologische Untersuchungsbefund war zum Zeitpunkt der ersten Magnetresonanztomographie in fast allen Fällen normal. Während bei 59% der Fälle radiologisch eine Progression festgestellt werden konnte, kam es nur bei 10 Patienten entweder zu einem klinisch isolierten Syndrom oder zu einer definitiven Multiplen Sklerose. Das Vorhandensein von kontrastmittelverstärkten Läsionen bei der ersten Magnetresonanztomographie war ein Prädiktor für die Dissemination zum Zeitpunkt der Wiederholungsuntersuchung.  

Fazit:

Auf einen pathologischen Demyelinisierungsprozess hoch verdächtige Zufallsbefunde in der Magnetresonanztomographie, die sich keinem anderen Krankheitsprozeß zuordnen lassen, machen radiologische oder klinische Ereignisse hinsichtlich einer Multiplen Sklerose sehr wahrscheinlich. Weitere Studien werden benötigt, um das Risiko vollständig zu definieren.           

  1. The radiologically isolated syndrome. Neurology 2009 Mar 3; 72:800.
Schlüsselwörter:MS, MRT, Zufallsbefund, zufällig, verlauf, therapie, Computer-Tomographie, Röntgen, Multiple-Sklerose, zufall, befund, radiologisch isoliertes Syndrom, MRT- Zufallsbefunde, Magnetresonanztomographie Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien
 

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Stand: 25. Mai 2013