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Dronedaron
(Multaq®):
Eine neue Therapie-Option bei Vorhofflimmern? 2009
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Hintergrundinformation:
Das Antiarrhythmikum Dronedaron
(Multaq®) von Sanofi-Synthelabo, das eine ähnliche Struktur wie Amiodaron (Cordarex®)
hat, befindet sich im Zulassungsverfahren bei FDA und EMEA
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Das
neue Mittel Dronedaron reduzierte in einer aktuellen
Studie (1) kardiovaskulär bedingte
Krankenhausaufenthalte und Todesfälle bei Patienten
mit Vorhofflimmern.
Der
nächste Schritt wäre Vergleichsstudien mit
anderen Antiarrhythmika (z.B. Amiodaron) . Und dabei
wäre die Frage wichtig, ob Dronedaron ähnlich
wirksam wie die bewährten Antiarrhythmika ist, und
dabei weniger Nebenwirkungen zeigt.
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Ausführlichere
Daten der aktuellen Studie (1):
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Der
Einfluss von Dronedaron (Multaq®) auf kardiovaskuläre Ereignisse bei
Vorhofflimmern.
HINTERGRUND:
Dronedaron ist ein neues Antiarrhythmikum zur Behandlung von Patienten
mit Vorhofflimmern.
METHODEN:
In der vorliegenden Studie sollte der Einsatz von Dronedaron bei 4628
Patienten mit Vorhofflimmern und weiteren Risikofaktoren für Tod
analysiert werden. Die Patienten erhielten randomisiert entweder
Dronedaron (400 mg zweimal täglich) oder Placebo. Als primärer
Outcome wurde der erste kardiovaskulär bedingte Krankenhausaufenthalt
beziehungsweise der Todesfall bestimmt. Als sekundäre
Outcome-Parameter wurden der Tod jeglicher Ursache, der Tod
kardiovaskulärer Ursache sowie Krankenhausaufenthalte aufgrund
kardiovaskulärer Ereignisse betrachtet.
ERGEBNISSE:
Das Follow-up wurde über durchschnittlich 21 Monate (+/-5)
dokumentiert. Bei 696 von 2301 Patienten mit Dronedaron-Behandlung
(30,2%) und bei 716 von 2327 Patienten (30,8%) mit Placebo-Behandlung
wurde die Studie vorzeitig abgebrochen, überwiegend aufgrund unerwünschter
Nebenwirkungen. Der primäre Outcome wurde von 734 Patienten (31,9%)
der Dronedaron-Gruppe und von 917 Patienten (39,4%) der Placebo-Gruppe
erreicht. Das Hazard Ratio für Dronedaron lag bei 0,76 (95 %
Konfidenzintervall [KI] 0,69 bis 0,84; p < 0,001). In der
Dronedaron-Gruppe traten 116 (5%) Todesfälle auf, in der
Placebo-Gruppe 139 (6%) (Hazard Ratio 0,84; 95% KI 0,66 bis 1,08; p =
0,18). 63 Todesfälle (2,7%) der Dronedaron-Gruppe und 90 Todesfälle
der Placebo-Gruppe (3,9%) waren kardiovaskulär bedingt (Hazard Ratio
0,71; 95% KI 0,51 bis 0,98; p = 0,03), wobei die Rate von Todesfällen
durch Arrhythmie unter Dronedaron-Behandlung verringert war. Im
Vergleich zur Placebo-Gruppe zeigten sich in der Dronedaron-Gruppe
vermehrt Bradykardien, Verlängerung des QT-Intervalls, Übelkeit,
Diarrhöe, Hautausschlag und erhöhte Serum-Kreatinin-Werte. Unerwünschte
Nebenwirkungen mit Schilddrüsen- oder Lungensymptomatik traten in
beiden Gruppen nicht signifikant unterschiedlich häufig auf.
SCHLUSSFOLGERUNGEN:
Dronedaron reduzierte kardiovaskulär bedingte Krankenhausaufenthalte
und Todesfälle bei Patienten mit Vorhofflimmern.
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- Hohnloser
SH et al. Effect of dronedarone on cardiovascular events in atrial
fibrillation. N Engl J Med 2009 Feb 12; 360:668.
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Schlüsselwörter: absolute arryhtmia,Multaq,
Herzinsuffienz, arrhymie, Herzversagen, Therapie, Behandlung, Dronedaron,
Vorhofflimmern, Antiarrhythmikum, Absolute Arrythmie, Amiodaron,
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