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Vitamin-D-Mangel nimmt zu, USA 2009

Eine aktuelle Studie (1) aus den USA zeigt, dass Vitamin-D-Serumspiegel bei beiden Geschlechtern, in allen Alters- und Etnik-Gruppen abgenommen hat.  

Eine weitere Studie aus den USA, die wir kürzlich bei Medknowledge rezensiert hatten, zeigte des Weiteren, dass die meisten der älteren Menschen niedrige Vitamin-D-Serumspiegel aufweisen und ein schwerer Vitamin D-Mangel (Hydroxyvitamin D < 20 ng/ml) bei 26% der Fälle vorhanden war

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Vitamin-D-Mangel: demographische Unterschiede und Trends in der amerikanischen Bevölkerung 1988-2004.

HINTERGRUND: Vitamin-D-Mangel schwächt die Gesundheit. Die Prävalenz des Vitamin-D-Mangels scheint zu steigen, obwohl Analysen zum bevölkerungsbezogenen Trend nicht eindeutig sind. In der vorliegenden Studie wurde der Verlauf des Vitamin-D-Mangels in der amerikanischen Bevölkerung untersucht.

METHODEN: Die zwischen 1988 und 1994 im Third National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES III 1988-1994) erhobenen Serumspiegel von 25-Hydroxyvitamin D (25[OH]D) wurden mit den 2001 bis 2004 gemessenen Spiegeln (NHANES 2001-2004) verglichen. Umfassende Daten waren für 18 883 Teilnehmer von NHANES III 1988-1994 und 13 369 Teilnehmer von NHANES 2001-2004 verfügbar.

ERGEBNISSE: Der mittlere Serumspiegel von 25[OH]D betrug in NHANES III 1988-1994 30 ng/ml (95 % Konfidenzintervall [KI], 29-30) und fiel in NHANES 2001-2004 auf 24 ng/ml (23-25). Dementsprechend stieg die Prävalenz eines 25[OH]D-Spiegels <10 ng/ml von 2% (95% KI, 2%-2%) auf 6% (5%-8%). 25[OH]D-Spiegel ≥30 ng/ml sanken von 45% (43%-47%) auf 23% (20%-26%). Die Prävalenz eines 25[OH]D-Spiegels <10 ng/ml stieg bei nicht-lateinamerikanischen Schwarzen von 9% in NHANES III 1988-1994 auf 29% in NHANES 2001-2004. Außerdem war die Prävalenz von Spiegeln ≥30 ng/ml von 12% auf 3% gesenkt. Die in NHANES III 1988-1994 festgestellten Unterschiede aufgrund von Altersverteilung (mittlerer 25[OH]D-Spiegel 28-32 ng/ml) und Geschlecht (28 ng/ml bei Frauen und 32 ng/ml bei Männern) waren in NHANES 2001-2004 ausgeglichen (24 ng/ml versus 24 ng/ml für Alter und 24 ng/ml versus 24 ng/ml für Geschlecht).

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die bevölkerungsbasierten Daten zeigten deutlich reduzierte 25-Hydroxyvitamin D Spiegel in NHANES (Third National Health and Nutrition Examination Survey) 2001-2004 gegenüber NHANES III 1988-1994. Ethnische Differenzen blieben bestehen und könnten für die bekannten Unterschiede im Gesundheitsstatus von Bedeutung sein. Gegenwärtige Empfehlungen zur Vitamin-D-Substitution sind nicht ausreichend, um dem wachsenden Vitamin-D-Mangel zu begegnen.  

  1. Ginde AA et al. Demographic differences and trends of vitamin D insufficiency in the US population, 1988–2004. Arch Intern Med 2009 Mar 23;169:626.
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Stand: 25. Mai 2013