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Ovarialkarzinom-Screening (Eierstockkrebs-Vorsorge) wirksam? 2009

In einer Studie aus den USA (1) wurde die Wirksamkeit von Ovarialkarzinom-Screening untersucht, ob das Screening die Mortalität der gesunden Frauen beim Ovarialkarzinom senkt. Die Teilnehmer (Frauen im Alter zwischen 55-74 Jahre) wurden entweder für vier Früherkennungszyklen plus Serum-CA-125-Bestimmung plus transvaginale Ultraschalluntersuchung oder für reguläre gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen ohne Screening randomisiert. 

Die Ergebnisse zeigten, dass es derzeit noch kein Evidenz für ein Ovarialkarzinom-Screening gibt.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Die Ergebnisse von vier Früherkennungszyklen beim Ovarialkarzinom-Screening

Das Ziel einer Studie im „Obstetrics and Gynecology“ war die Einschätzung, ob ein jährliches Screening bestehend aus transvaginaler Ultraschalluntersuchung und CA 125-Bestimmung die Mortalität beim Ovarialkarzinom senkt. Die Daten von den vier ersten jährlichen Screenings, bezeichnet als T0 – T3, wurden ausgewertet. Ein CA 125-Wert von 35 U/mL oder mehr oder ein pathologischer Befund im transvaginalen Ultraschall wurde als positives Screening-Ergebnis gewertet. Die diagnostische Verlaufskontrolle der Fälle mit positiven Screening-Ergebnissen wurde nach Ermessen des behandelnden Arztes der Teilnehmerin durchgeführt. Diagnostische Methoden und Krebserkrankungen wurden anhand der Krankenakten nachverfolgt und verifiziert.

 

Ergebnisse:

Unter 34 261 Frauen im Screeningarm ohne vorherige Oophorektomie betrug die Compliance für die Screeninguntersuchung 83,1% (T0) bis 77,6% (T3). Die positiven Screening-Ergebnisse im transvaginalen Ultraschall sanken von 4,6 (T0) auf 2,9-3,4 (T1 bis T3) leicht ab. Die Rate der positiven CA 125-Werte zeigte keinen zeitlichen Verlauf. 89 invasive Karzinome oder Peritonealkarzinosen wurden diagnostiziert, 60 wurden durch die Screeninguntersuchung entdeckt. Der positive Vorhersagewert (PPV) und die Krebsrate pro 10 000 Frauen, die mit  beiden Screeningmethoden in Kombination untersucht wurden, waren während der Früherfassungszyklen vergleichbar (1,0 bis 1,3% für den PPV und 4,7 bis 6,2 für die Krebsrate), die Biopsierate (chirurgisch) sank bei den positiven Screening-Ergebnissen von 34% (T0) auf 15-20% (T1-T3). Das Gesamtverhältnis von chirurgischen Eingriffen zu Krebserkrankungen, die durch das Screening entdeckt wurden, betrug 19,5:1. 72% der durch das Screening entdeckten Fälle waren Spätstadien (III/IV).

 

Fazit:

Im Laufe von vier Früherkennungszyklen war das Verhältnis von chirurgischen Eingriffen zu durch das Screening entdeckten Krebserkrankungen hoch und die meisten Fälle waren Spätstadien. Die Auswirkung der Screeninguntersuchungen auf die Mortalität bleibt jedoch  unbekannt.  

  1. Partridge E et al. Results from four rounds of ovarian cancer screening in a randomized trial. Obstet Gynecol 2009 Apr; 113:775.
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Stand: 25. Mai 2013