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Gesundheitsbewußter Lebensstil und Schlaganfall-Risiko, 2009

Schlaganfall-Vorsorge sollte nicht nur Therapie der Risikofaktoren (wie Hypertonie, Diabetes) beinhalten, sie sollte auch einen gesunden Lebensstil fördern (Nichtrauchen,körperliche Aktivität, moderater Alkoholkonsum und vitaminreiche gesunde Ernährung)

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Gesundheitsbewußter Lebensstil beeinflußt das Schlaganfallrisiko 

Eine  prospektive Bevölkerungsstudie, die im „British Medical Journal“ veröffentlicht wurde, hatte das Ziel, den kombinierten Einfluß von vier Lebensgewohnheiten auf die Schlaganfallinzidenz bei Männern und Frauen der allgemeinen Bevölkerung zu quantifizieren. Die „Norfolk cohort of European Prospective Investigation of Cancer (EPIC Norfolk)“ bestand aus 20 040 Männern und Frauen im Alter von 40 bis 79 Jahren aus der englischen Grafschaft Norfolk, die laut einer Befragung zu Studienbeginn zuvor noch  keinen Schlaganfall oder Herzinfarkt erlitten hatten und die bis zum Jahr 2007  11 Jahre lang nachbeobachtet wurden. Die Teilnehmer bekamen je einen Punkt für jede der folgenden Lebensgewohnheiten: Nichtrauchen, körperliche Aktivität, moderater Alkoholkonsum und eine Vitamin C-Plasmakonzentration von 50 oder mehr mmol/l als Hinweis auf einen Obst- und Gemüseverzehr von mindestens 5 Portionen pro Tag. Der Score reichte von 0-4. 

 

Ergebnisse:

Während 229 993 Personenjahren traten 599 Schlaganfälle auf. Die durchschnittliche Nachbeobachtungszeit betrug 11,5 Jahre. Nach Anpassung an Alter, Geschlecht, Body Mass Index (BMI), systolischen Blutdruck, Cholesterinwert, Diabeteserkrankung oder Aspirineinnahme in der Vorgeschichte und sozialer Schicht betrug das Risiko für Teilnehmer, bei denen drei der Lebensgewohnheiten zutrafen 1,15 im Vergleich zu den Teilnehmern, die alle vier Verhaltensweisen bejahten. Bei den Teilnehmern, auf die zwei der Verhaltensweisen zutrafen 1,58, bei den Teilnehmern, auf die nur eine Verhaltensweisen zutraf 2,18 und bei den Teilnehmern, auf die keine der Verhaltensweisen zutraf 2,31. Die Verhältnisse waren nach Stratifizierung der Subgruppen Geschlecht, Alter, Body Mass Index und soziale Schicht und nach Ausschluß der Todesfälle innerhalb von zwei Jahren gleichbleibend.

 

Fazit:

Vier gesundheitsbewußte Verhaltensweisen in Kombination (Nichtrauchen, körperliche Aktivität, moderater Alkoholkonsum und vitaminreiche Ernährung) sagen einen mehr als doppelt so großen Unterschied bei der Schlaganfallinzidenz bei Männern und Frauen voraus. Das heißt, ein ungesunder Lebensstil erhöht das Schlaganfallrisiko um mehr als das Doppelte. Doch auch das Einhalten von einer, zwei oder drei gesundheitsbewußten Verhaltensweisen kann das Schlaganfallrisiko senken.    

  1. Myint PK et al. Combined effect of health behaviours and risk of first ever stroke in 20 040 men and women over 11 years’ follow-up in Norfolk cohort of European Prospective Investigation of Cancer (EPIC Norfolk): Prospective population study. BMJ 2009 Feb 19; 338:b349
Schlüsselwörter:Gesunder Lebensstil, Schlaganfall-Risiko, apoplex, gesunde ernährung, rauchen, nicht-raucher, zigaretten, übergewicht, obst, gemüse, diät, Nichtrauchen, alkohol, konsum, körperliche Aktivität, moderater Alkoholkonsum, vitaminreiche Ernährung, sport Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien

 

 

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Stand: 25. Mai 2013