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Oraler Thrombopoetin-Rezeptoragonist Eltrombopag (Revolade®, Promacta®) stimuliert die Plättchenproduktion bei ITP, 2009

Eltrombopaq reduzierte das Blutungsrisiko

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Chronische idiopathische thrombozytopenische Purpura (ITP): Thrombozytenzahl und Blutungsrisiko unter der Behandlung mit Eltrombopag (Revolade®, Promacta®)

Eltrombopag ist ein oraler, nicht-peptidartiger Thrombopoetin-Rezeptoragonist, der die Thrombopoese stimuliert und dadurch zu einer gesteigerten Plättchenproduktion führt. Eine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie, die im „Lancet“ erschien, bewertete die Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit von 50 mg Eltrombopag einmal täglich bei 114 Erwachsenen mit idiopathischer thrombozytopenischer Purpura (ITP, Morbus Werlhof) aus 63 Orten in 23 Ländern und untersuchte die Wirksamkeit einer Dosissteigerung auf 75 mg.

 

In der randomisierten Placebo-kontrollierten Phase III-Doppelblindstudie erhielten die Erwachsenen mit ITP, Plättchenzahlen unter 30 000/Mikroliter und einer oder mehreren vorausgegangenen ITP-Behandlungen die Standardtherapie plus eine einmal tägliche Gabe von Eltrombopag 50 mg (n=76) oder ein Placebo (n=38) für sechs Wochen. Die Patienten wurden im Verhältnis 2:1 zu Eltrombopag und dem Placebo randomisiert. Nach drei Wochen konnte bei Patienten, bei denen die Thrombozytenzahl immer noch unter 50 000/Mikroliter lag, die Dosis auf 75 mg erhöht werden. Der primäre Studienendpunkt war der Anteil an Patienten, die am 43. Behandlungstag Plättchenzahlen  von 50 000 oder mehr pro Mikroliter erreicht hatten. Alle Teilnehmer, die mindestens eine Dosis ihrer zugeteilten Behandlung erhalten hatten, wurden in die Analyse aufgenommen.

 

Ergebnisse:

73 Patienten der Eltrombopag-Gruppe und 37 der Placebo-Gruppe konnten am 43. Studientag untersucht werden. 43 (59%) der Eltrombopag-Patienten und sechs (16%) der Placebo-Patienten sprachen auf die Behandlung an (d.h. sie erreichten Plättchenzahlen von 50 000 oder mehr pro Mikroliter). Das Ansprechen auf Eltrombopag war im Vergleich zum Placebo nicht beeinträchtigt durch vordefinierte Stratifizierungsvariablen der Studie (wie Thrombozytenzahl vor Studienbeginn, gleichzeitige Einnahme anderer Medikamente gegen ITP und Splenektomiestatus) oder die Anzahl der vorusgegangenen ITP-Behandlungen. Von den 34 Patienten, die ihre Dosis erhöhten, sprachen zehn (29%) an. Die Thrombozytenzahlen gingen im allgemeinen innerhalb von zwei Wochen nach Beendigung der Therapie auf die Ausgangswerte zurück. Patienten, die Eltrombopag erhielten hatten zu jedem Zeitpunkt der Studie ein geringeres Risiko für eine Blutung als diejenigen mit Placebo. Die Häufigkeit von unerwünschten Ereignissen Grad 3-4 während der Behandlung war bei beiden Gruppen vergleichbar: Drei Ereignisse in der Eltrombopag-Gruppe  (4%) und zwei in der Placebo-Gruppe (5%).

 

Fazit:

Eltrombopag stellt eine wirksame Therapie für die Behandlung einer chronischen idiopathischen thrombozytopenischen Purpura (ITP, Morbus Werlhof) dar.     

  1. Bussel JB et al. Effect of eltrombopag on platelet counts and bleeding during treatment of chronic idiopathic thrombocytopenic purpura: A randomised, double-blind, placebo-controlled trial. Lancet 2009 Feb 21; 373:641.
Schlüsselwörter: Eltrombopag, Blutplättchen, Thrombozyten, Thrombopenie, ITP, Idiopathische blutungen, risiko, Thrombozytopenische Purpura, Morbus Werlhof, blutung, Revolade, Promacta, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien

 

 

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Stand: 25. Mai 2013