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Kokain-assoziierte Thoraxschmerzen: Einjahresereignisraten und Wiederaufnahmen, 2009

Patienten mit Kokain-assoziiertem Thoraxschmerzen und einem niedrigen bis mittleren kardialen Risiko hatten im Folgejahr nach der ersten Notaufnahme ein sehr geringes Myokardinfarkt-Risiko aber häufige Wieder-Notaufnahmen (23% wegen Thoraxschmerzen; 63% wegen anderen Gründen).

Die Ergebnisse sprechen dagegen, diese Patientengruppe komplett auf einer Intensivstation zu überwachen. 

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Einjahresereignisraten und Wiederaufnahmen in die Notaufnahme nach Beobachtung von Kokaine-assoziierten Thoraxschmerzen in der Notaufnahme.

STUDIENZIEL: Thoraxschmerz ist das häufigste Symptom unter Kokain-Abhängigen, die in die Notaufnahme kommen. Ein großer Teil der Krankenhausressourcen wird dafür aufgewendet, um Kokain-Abhängige nach ihrem zukünftigen kardialen Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko einzuschätzen. Es ist wenig bekannt über die longitudinale kardiale und nichtkardiale Ereignisrate bei Kokain-Abhängigen, die nach ihrer Einlieferung in die Notaufnahme nach ihrem kardialen Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko stratifiziert wurden. In dieser Studie wurden die Einjahres-Ereignisraten in einer Stichprobe von Kokain-assoziierten Thoraxschmerzen mit niedrigem bis mittleren kardialen Risiko in einer städtischen Notaufnahme sowie die Rezidivrate nach einem Jahr für kardiale und nichtkardiale Beschwerden untersucht. METHODEN: In diese prospektive konsekutive Kohortenstudie wurden Patienten (Alter 18 bis 60 Jahre) eingeschlossen, die mit Kokain-assoziierten Thoraxschmerzen bei niedrigem bis mittleren kardialen Risiko in eine städtische Notaufnahme kamen. Ausschlußkriterien waren EKG mit Verdacht auf einen akuten Myokardinfarkt, erhöhte kardiale Serummarker, akuter Myokardinfarkt oder koronarer arterieller Bypass, hämodynamische Instabilität oder instabile Angina pectoris in der Krankengeschichte. Befragungen mittels validierter Methoden wurden zum Gesundheitszustand/Trainingszustand und zum Gebrauch von Substanzen durchgeführt während der Überwachung der Thoraxschmerzen sowie nach 3, 6, und 12 Monaten. Wiederaufnahmen in die Notaufnahme während der einjährigen Nachbeobachtung wurden aus den medizinischen Unterlagen entnommen. „Zero-inflated” Poissonregressionsanalysen wurden durchgeführt, um die Wiederaufnahmerate in der Notaufnahme vorherzusagen. ERGEBNISSE: Zweihundertneunzehn Teilnehmer (73%) wurden eingeschlossen, 65% kehrten in die Notaufnahme nach ihrer ersten Index-Aufnahme zurück, 23% kamen wegen Thoraxschmerzen, von denen wiederum hatten 66% einen positiven Kokain-Urin-Test. Keiner der Patienten hatte einen akuten Myokardinfarkt während der einjährigen Nachbeobachtungzeit. Patienten, die weiterhin Kokain einnahmen hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit erneut in die Notaufnahme zu kommen (P<,001). Allerdings waren diese wiederholten Aufnahmen am meisten mit Beschwerden des Bewegungsapparates (21%) sowie Schädigungen des Bewegungsapparates (30%) assoziiert und nicht mit potentiellen Herzbeschwerden. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Patienten mit Kokain-assoziiertem Thoraxschmerzen und einem niedrigen bis mittleren kardialen Risiko sowie einem kompletten Überwachungsprotokoll für Thoraxschmerzen haben weniger als 1% Myokardinfarkte in den folgenden 12 Monaten.

  1. Cunningham R et al. One-year medical outcomes and emergency department recidivism after emergency department observation for cocaine-associated chest pain. Ann Emerg Med 2009 Mar; 53:310.
Schlüsselwörter: Cocain, Kokain-assoziierte Thoraxschmerzen, schlaganfall, monitoring, überwachung, kokaine, speed, abhähngigkeit, Herzinfarkt-Risiko – Verlauf, entzug, delir, kokainabhängigkeit, myokarinfarkt, cocaine, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien
 

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Stand: 25. Mai 2013