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Rosuvastatin (Crestor®) - Herzinfarkt: Wirkung bei gleichzeitiger Senkung von LDL-Cholesterin und hsCRP, Jupiter-Studie 2009

Statine senken anscheinend bei älteren Menschen das kardiovaskuläre Risiko auch dann, wenn die Cholesterinwerte im Normbereich sind, aber das C-reaktive Protein erhöht ist.

JUPITER-Studie: Nach der Veröffentlichung der ersten Daten der JUPITER-Studie haben deren Autoren eine Assoziation zwischen Senkung von LDL-Cholesterin und hsCRP (hochsensibles hochsensible C-reaktives Protein) gefunden, die auch unabhängig voneinander zu bestehen scheint. Demnach größe hsCRP-Reduktionen unter dem Statin Rovustatin (Crestor®) scheint mit einer Verbesserung des kardiovaskulären Outcome assoziiert zu sein.

Die Ergebnisse der JÜPITER-Studie löste unter den Fachkreisen unterschiedliche Reaktionen aus.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Kardiovaskuläre Ereignisraten nach Einführung von Rosuvastatin (Crestor): Präventive Wirkung bei gleichzeitiger Senkung von C-reaktivem Protein und LDL-Cholesterinwert am stärksten

Statine werden zur Zeit bei erhöhten Cholesterinwerten eingesetzt. Die ersten vieldiskutierten Ergebnisse der JUPITER-Studie (Justificaton for Use of Statins in Prevention: an Intervention Trial Evaluation Rosuvastatin), die im November 2008 vorgestellt wurden, ergaben, daß die Präparate bei älteren Menschen das kardiovaskuläre Risiko auch dann senken, wenn die Cholesterinwerte im Normbereich sind, aber das C-reaktive Protein erhöht ist.

 

Statine senken sowohl das hochsensible C-reaktive Protein (hsCRP) als auch die Cholesterinwerte und Analysen legen die Hypothese nahe, daß sich die klinischen Ergebnisse bei Patienten, die unter Statintherapie eine hsCRP-Konzentration von weniger als 2 mg/L in Kombination mit einem LDL-Cholesterinwert unter 1,8 mmol/L (< 70 mg/dl) erreichen, verbessern. Der Nutzen einer Senkung sowohl des hsCRP-Werts als auch des LDL-Cholesterinwerts nach Beginn einer Statintherapie wird jedoch kontrovers diskutiert. In einer prospektiven Analyse der JUPITER-Studie im „Lancet“ wurde diese Hypothese geprüft.

 

Methoden:

Bei einer  Analyse von 15 548 gesunden Männern und Frauen, die an der JUPITER-Studie teilnahmen, wurde die Wirksamkeit von 20 mg Rosuvastatin (Crestorâ) gegenüber einem Placebo hinsichtlich der Rate an nicht tödlich verlaufenden Herzinfarkten, nicht tödlichen Schlaganfällen, Einweisungen wegen einer instabilen Angina, arteriellen Revaskularisierungen, oder Tod aus kardiovaskulärer Ursache während eines maximalen Nachbeobachtungszeitraums von 5 Jahren (Median 1,9 Jahre) je nach LDL-Cholesterin-Werten (>/= 1,8 mmol/L oder < 1,8 mmol/L) und hsCRP-Werten (>/= 2 mg/L oder < 2 mg/L) unter der Therapie bewertet. Alle Ereignisse nach der Randomisierung wurden eingeschlossen.

 

Ergebnisse:

Verglichen mit dem Placebo konnte die kardiale Ereignisrate bei Teilnehmern mit einem LDL-Cholesterinwert unter 1,8 mmol/L um 55% (Rate 1,11 vs. 0,51 pro 100 Personenjahre) und bei denjenigen mit einem hsCRP-Wert unter 2 mg/dL um 62% (Ereignisrate von 0,42 pro 100 Personenjahre) reduziert werden. Obwohl die LDL-Cholesterinsenkung und die Senkung des hsCRP bei einzelnen Patienten nur schwach korrelierten, wurde eine 65%ige Reduktion der vaskulären Ereignissen bei den Teilnehmern erreicht, die unter Rosuvastatin einen LDL-Cholesterinwert unter 1,8 mmol/L sowie einen hsCRP-Wert unter 2 mg/L hatten (Ereignisrate 0,38 pro 100 Personenjahre) gegenüber einer 33%igen Reduktion bei denjenigen, die nur einen oder keinen Zielwert erreichten (Ereignisrate 0,74 pro 100 Personenjahre). Bei Teilnehmern, die einen LDL-Cholesterin-Wert unter 1,8 mmol/L und ein hsCRP unter 1 mg/L hatten, wurde eine 79%ige Reduktion (Ereignisrate 0,24 pro 100 Personenjahre) erreicht. Erreichte hsCRP-Werte waren Prädiktoren für die Ereignisraten unabhängig vom benutzten Lipid-Endpunkt einschließlich des Verhältnisses von Apolipoprotein B zu Apolipoprotein AI (Apo B/Apo AI-Quotient).

 

 

Fazit:

Bei der prophylaktischen Pharmakotherapie mit Rosuvastatin (Crestorâ) ist die Senkung sowohl des LDL-Cholesterinwerts als auch des hsCRP-Werts (hochsensibles C-reaktives Protein) ein Indikator für den Therapieerfolg. (Die präventive Wirkung ist am stärksten, wenn beide Werte gesenkt werden können).    

  1. Ridker PM et al. Reduction in C-reactive protein and LDL cholesterol and cardiovascular event rates after initiation of rosuvastatin: A prospective study of the JUPITER trial. Lancet 2009 Apr 4; 373:1175.
  2. Jupiter-Studie: Der Statin Rosuvastatin (Crestor®) senkt Sterblichkeit auch bei normalen Cholesterinspiegeln, 2008
  3. Jupiter-Substudie: Statine zur Prophylaxe der venösen Thromboembolien, 2009
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Stand: 25. Mai 2013