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KHK: Anatomische oder funktionelle Bildgebung bei v.a. Koronare Herzkrankheit? 2009

Studie (1): Anatomische und funktionelle Beurteilung durch eine Kombination von Mehrschicht-Tomographie und Perfusions-CT könnte eine verbesserte Risikoabschätzung ermöglichen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Der prognostische Wert der Mehrschicht-Tomographie und der Perfusions-CT bei Patienten mit Verdacht auf eine Erkrankung der Koronararterien.
ZIELE: Diese Studie wurde entworfen, um zu bestimmen, ob die Mehrschicht-Tomographie (multislice computed tomography = MSCT) bei Patienten mit Verdacht auf eine Erkrankung der Koronararterien (coronary arteria disease= CAD) einen zusätzlichen prognostischen Wert zum Perfusions-CT (single-photon emission computed tomography myocardial perfusion imaging = MPI) liefert. 
HINTERGRUND: Obwohl die MSCT für die Entdeckung des CAD zusätzlich zur MPI angewandt wird, ist ihr zusätzlicher prognostischer Wert unklar. 
METHODEN: Bei 541 Patienten (59% männlich, Alter: 59 +/-11 Jahre) - überwiesen zur weiteren kardiologischen Abklärung - wurden sowohl MSCT als auch MPI durchgeführt. 
Die folgenden Ereignisse wurden registriert: 
Tod (ungeachtet der Ursache), nichttödlicher Herzinfarkt und instabile Angina pectoris, welche revaskularisiert werden musste. 
ERGEBNISSE: Bei 517 (96%) Patienten war die MSCT auswertbar; davon wurde bei 158 (31%) Patienten ein signifikantes CAD (MSCT >oder= 50% Stenose) entdeckt und bei 168 (33%) Patienten eine anomale Perfusion (summed stress core [SSS] > oder = 4) beobachtet. 
Während des Verlaufskontrolle (im Mittel: 672 Tage; 25. bzw. 75. Perzentil: 420 bzw. 896 Tage), kam eins der oben aufgeführten Ereignisse bei 23 (5.2%) Patienten vor. Nach Korrektur durch die baseline characteristics ( = Zusammenstellung wichtiger Messgrößen vor Beginn der Intervention) in einem multivarianten Modell wurde erkennbar, dass die MSCT einen unabhängigen prädiktiven Parameter mit zusätzlichen prognostischen Wert zur MPI darstellt. 
Die auf Jahresbasis umgerechnete Rate der schwerwiegenden Ereignisse (Todesfälle und nichttödlicher Herzinfarkt) bei Patienten mit keiner oder geringfügiger CAD(MSCT <50 % Stenose) betrug 1.8 % gegenüber 4.8 % bei Patienten mit einer signifikanten CAD 
(MSCT >oder = 50 % Stenose). Die auf Jahresbasis umgerechnete Rate der schwer-wiegenden Ereignisse beim normalen MPI (SSS <4) und anomalen MPI (SSS >oder= 4) ergaben Werte von 1.1 % bzw. 3.8 %.
MSCT und MPI verhielten sich synergistisch und ihr kombinierter Gebrauch ergab einen erheblich verbesserten Vorhersagewert (log-rank Test p-Wert <0.005). 
SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die MSCT ist ein unabhängiger prädiktiver Parameter, der einen zusätzlichen prognostischen Wert zur MPI liefert. Die Kombination aus anatomischer und funktioneller Beurteilung könnte somit eine verbesserte Risiko-stratifikation ermöglichen.

  1. van Werkhoven JM et al. Prognostic value of multislice computed tomography and gated single-photon emission computed tomography in patients with suspected coronary artery disease. J Am Coll Cardiol 2009 Feb 17; 53:623.
Schlüsselwörter: funktionelle Bildgebung, computer-tomographie, herzinfarkt, nmr, MRA, magnetresonanztomographie, Koronare Herzkrankheit, Mehrschicht-Tomographie, dünnschicht-tomographie, Perfusions-CT, computertomographie, diagnose, katheter, pci,Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien
 

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Stand: 25. Mai 2013