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Oropharyngeale
(Mund-Rachen) Übungen bei Schlafapnoe-Syndrom, 2009
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Studie:
Ooropharyngealen Übungen führten zu einer
Besserung der objektiven und subjecktiven Symptome
der Schlafapnoe-Syndrome.
Logopäden
brachten die Übungen während der Studie den
Teilnehmern in der Interventionsgruppe bei, sie
bestanden aus wiederholten Übungen an Gaumen,
Zunge, Gesichtsmuskulatur sowie aus Atem-,
Sprech-, Schluck- und Kau-Training.
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Ausführlichere
Daten der aktuellen Studie (1):
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Effekte
von oropharyngealen (Mund-Rachen) Übungen bei Patienten mit mäßigem,
obstruktiven Schlafapnoesyndrom.
GRUNDPRINZIP: Die Funktion der Muskeln der oberen Luftwege spielt eine
bedeutende Rolle dabei, die oberen Atemwege offen zu halten und trägt
zur Entstehung des obstruktiven Schlafapnoesyndroms (obstructive sleep
apnea syndrome = OSAS) bei.Vorläufige Ergebnisse legen nahe, dass
oropharyngeale Übungen - die von der Sprachtherapie abgeleitet wurden
- eine wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeit für Patienten mit
mäßigem OSAS sein können. ZIELSETZUNGEN: Die Auswirkung von
oropharyngealen Übungen bei Patienten mit mäßiem OSAS zu ermitteln.
METHODEN:
31 Patienten mit mäßigem OSAS wurden randomisiert und erhielten 3
Monate (täglich, etwa 30min) entweder eine Scheinbehandlung
(Kontrollgruppe mit 15 Patienten, n =15) oder eine Behandlung mit
einem Satz oropharyngealer Übungen (n = 16), welche die Zunge, den
weichen Gaumen und die seitliche Pharynxwand einbezogen.
MESSUNGEN
UND HAUPTERGEBNISSE: Anthropometrische Messungen, Schnarch-frequenz
(Skala 0-4), Schnarchintensität (1-3), Epworth Tagesschläfrigkeits-
und Pittsburgh Schlafqualitäts-Fragebögen (0-24 bzw. 0-21) und die
komplette Polysomnographie wurden zu Beginn und am Ende der Studie
durchgeführt. Der BMI (body mass index) und der Bauchumfang der
gesamten Gruppe waren 30.3 kg/m²(+/- 3.4) beziehungsweise 101.4 cm
(+/- 9.0) und änderten sich im Verlauf der Studie nicht erheblich. In
der Kontrollgruppe gab es bei keiner Variablen bedeutende Veränderungen.
Demgegenüber ergaben sich bei den Patienten aus der Gruppe mit den
oropharyngealen Übungen bedeutend niedrigere Werte (P < 0.05) für
den Nackenumfang (39.6 +/- 3.6 gegen 38.5 +/- 4.0 cm), die
Schnarchfrequenz (4 [4-4] gegen 3 [1.5-3.5]), die Schnarchintensität
(3 [3-4] gegen 1 [1-2]), die Tagesschläfrigkeit (14 +/- 5 gegen 8 +/-
6), im Schlafqualitätsscore (10.2 +/- 3.7 gegen 6.9 +/- 2.5) und im
OSAS Schweregrad (Apnoe/Hypopnoe-Index, 22.4 +/- 4.8 gegen 13.7 +/-
8.5 Vorkommnisse/Std.). Zwischen Nackenumfang und Apnoe/Hypopnoe-Index
bestand eine negative Korrelation (r = 0.59; P < 0.001).
ZUSAMMENFASSUNGEN:
Oropharyngeale Übungen verringern erheblich den OSAS-Schweregrad und
dessen Symptome und stellen somit eine vielversprechende Behandlung
der mäßigen OSAS dar.
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- Guimarães
KC et al. Effects of oropharyngeal exercises on patients with
moderate obstructive sleep apnea syndrome. Am J Respir Crit Care
Med 2009 May 15; 179:962.
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Schlüsselwörter: Schlafapnoesyndrom,
training, Oropharyngeale Übungen, zunge, muskel, übung,
mundboden-muskulatur,
Mund-Rachen, schlafapnoe-Syndrom, Atemtherapie, Sprechen,
entspannungstherapie, muskeln, sprachtherapie, logopädie, Kauen, schlucken,
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