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Strukturierte Allergieuntersuchung bei Patienten mit Rhinitis und Ashtma in der Hausarztpraxis, 2009

Studie (1): Bei Selbsteinschätzung haben respektiv 48%, 37%, 46%, 27%, und 45% der Patienten berichtet, dass Sie unter Graspollenallergie, Baumpollenallergie, Katzenhaarallergie, Hundehaarallergie und Hausstauballergie leiden. Jedoch hat die strukturierte Allergieuntersuchung (Fragebogen plus Hauttest) hat ergeben, dass etwa einviertel bis eindrittel der Patienten ihr Allergiestatus über- oder untergeschätzt haben.

Strukturierte Allergieuntersuchung aus Fragebogen und Prick-Tests verbessern anscheinend die Genauigkeit der Beurteilung des allergischen Status. Die entscheidende Frage ist jedoch, ob dieses strukturelles Vorgehen auch das klinische Outcome durch bessere Allergievermeidung und medikamentöse Therapie verbessert. Um diese Frage zu beantworten werden die Autoren der aktuellen Studie in einem zweiten Schritt strukturierte Allergieuntersuchung mit alleiniger symptomorientierter (empirisch) Therapie vergleichen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Ist die strukturierte Allergieanamnese in der allgemeinmedizinischen Praxis ausreichend um Patienten mit Asthma und Rhinitis zu beurteilen?
HINTERGRUND: In England sind viele Patienten mit Asthma und Rhinitis Allergiker, aber bei den Hausärzten werden wenige Entscheidungen (in Bezug auf Diagnose und Therapie) aufgrund einer formalen Allergiebewertung getroffen. Das Kennen des atopischen Status eines Patienten könnte sowohl für die Differenzierung der Ursache als auch für das Auswählen geeigneter Therapien nützlich sein.

 

ZIELE: Unser Ziel war es, das Ausmaß einzuschätzen, in dem eine formale Allergie-bewertung ( = eine strukturierte Allergieanamnese sowie Prick-Tests auf  5 häufige Inhalationsallergene) die Genauigkeit der Allergiediagnose im Vergleich zur angegebenen Selbsteinschätzung des Patientens oder der alleinigen, strukturierten Allergieanamnese verbessern würde.

 

METHODEN: 127 Patienten - mit Asthma, Rhinitis oder beidem - aus 4 allgemein-medizinischen Praxen in Wessex (England) wurden in die Studie aufgenommen. Der Allergiestatus, der auf der Meinung des Patienten und auf der alleinigen, strukturierten Allergieanamnese basiert, wurde mit der formalen Allergiebewertung verglichen. Die Bewertungen wurden von einem unabhängigen Allergologen validiert, der die Daten nachprüfte. Die Patienten wurden - entsprechend ihren Allergien - schriftlich beraten und 3 Monate später wurde eine Verlaufskontrolle durchgeführt um ihre Zufriedenheit, ihre Erinnerung und die Wirkung auf ihre Gesundheit und ihr Verhalten zu bewerten.

 

ERGEBNISSE: Die angegebene Selbsteinschätzung klassifizierten den allergischen Status bei vielen Patienten falsch. Eine strukturierte Allergieanamnese allein war wenig besser und lieferte im Vergleich zur formalen Allergiebewertung falsch-positive Ergebnisse für das Vorliegen einer Allergie auf Katzenhaare von 32%, auf (Gras-)Blütenpollen von 48%, auf Hausstaubmilben von 75%, auf (Baum-)Blütenpollen von 54% und auf Hundehaare von 27 %. Ein Prick-Test verbunden mit einer strukturierten Allergieanamnese war notwendig, um eine richtige, begründende Diagnose zu erzielen. Drei Monate später hatten 41% der Patienten Änderungen des Lebensstil, der Medikation oder beides vorgenommen und 18 % gaben eine klinische Verbesserung an.

 

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Prick-Tests verbessern die Genauigkeit der Beurteilung des allergischen Status, der auf der Meinung des Patienten oder auf einer alleinigen strukturierten Allergieanamnese basiert.

  1. Smith HE et al. Is structured allergy history sufficient when assessing patients with asthma and rhinitis in general practice? J Allergy Clin Immunol 2009 Mar; 123:646.
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Stand: 25. Mai 2013