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Schlaganfall-Risiko-Voraussage bei asymptomatischer Karotisstenose, 2009

Patienten, die in CCT bereits Hinweise für  stumme thrombo-embolische Infarkte haben, würden eher von einem invasiven therapeutischen Vorgehen (Endoarteriektomie-OP oder auch Karotis-Stent) profitieren.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Stumme embolische Infarkte in der kranialen Computertomographie und das Risiko für Auftreten ipsilateral-hemisphärischer Ereignisse bei Patienten mit asymptomatischer Stenose der A. carotis interna

Diese Studie untersuchte die Hypothese, dass stumme embolische Infarkte in der kranialen Computertomographie neurologische Ereignisse der selben Hemisphäre bei Patienten mit asymptomatischer Stenose der A. carotis interna voraussagen können.

In der prospektiven multizentrischen Studie wurden 821 Patienten mit asymptomatischer, per Duplex-Scan klassifizierter Karotisstenose über einen Zeitraum von 8 Jahren alle 6 Monate untersucht. Die Stenosen wurden auf Grundlage der durchgeführten Duplex-Scans und der prozentualen Relation zum normalen Durchmesser der A. carotis interna eingeteilt. Die Computertomographien wurden durch einen Neuroradiologen beurteilt. Bei 169 Patienten (17,8%) konnten acht große und fünfzehn kleine kortikale Infarkte, 72 diskrete subkortikale Infarkte und 51 Infarkte der Basalganglien ipsilateral nachgewiesen werden. Als wahrscheinliche Ursache wurden Embolien angenommen. Andere Arten von Infarkten - Lakunen (n = 15), Grenzzoneninfarkte (n = 9), diffuse Veränderungen der weißen Substanz (n = 95) - wurden nicht als Emboliefolgen gewertet.

Ergebnis: Die mittlere Follow-up-Zeit von 44,6 Monaten (6 Monate bis 8 Jahre) ergab 102 ipsilaterale neurologische Ereignisse (Amaurosis fugax – 16, TIA – 38, Apoplex – 47). 138 Patienten verstarben und 24 erschienen nicht zum Follow-up. Bei 462 Patienten mit 60-99% Stenose lag die kumulative ereignisfreie Rate über 8 Jahre bei Patienten ohne embolische Infarkte 0,81 (2,4% Ereignisrate pro Jahr), und 0,63 (4,6% jährliche Ereignisrate) bei Patienten mit embolischen Infarkten (log-rank P = 0,032). Bei 359 Patienten mit über 60% Stenose gab es keine Assoziation von embolischen Infarkten mit erhöhtem Risiko (log-rank P = 0,65). Bei Patienten mit einem Stenosegrad von 60%-99% ergab die kumulative Schlaganfall freie Rate 0,92 (1,0% jährliche Schlaganfälle) bei denen ohne embolische Infarkte und 0,71 (3,6% jährliche Schlaganfälle) bei Patienten mit embolischen Infarkten (log-rank P = 0,002). In der Untergruppe mit 216 Patienten mit moderatem Stenosegrad zwischen 60% und 79% war die TIA- oder Schlaganfall-freie Rate bei Patienten mit bzw. ohne embolische Infarkte 0,90 (1,2% jährliche Rate) bzw. 0,65 (4,4% jährliche Rate), (log-rank P = 0,005)

Fazit: Das Vorhandensein von stummen Embolischen Infarkten kann helfen, Patienten mit hohem Risiko für ipsilateral-hemisphärische neurologische Ausfälle und Apoplex zu identifizieren, und könnte sich als hilfreich beim Management von Patienten mit moderater asymptomatischer Karotisstenose erweisen.

  1. Kakkos SK et al. Silent embolic infarcts on computed tomography brain scans and risk of ipsilateral hemispheric events in patients with asymptomatic internal carotid artery stenosis. J Vasc Surg 2009 Apr; 49:902.
Schlüsselwörter: Arterie carotis, Halsschlagader, Hals, Arterien, Gefässe, Carotis-stenose, Asymptomatische Karotisstenose, embolien, karotis, Schlaganfall-Risiko-Voraussage, CCT, embolie, carotisstenose, vorsorge, prävention, risiko, Stent, Endoarteriektomie-Operation, Apoplex, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien
 

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Stand: 25. Mai 2013