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Gebrauch von oralen Kontrazeptiva und das Auftreten von Harninkontinenz bei prämenopausalen Frauen, 2009

Eine aktuelle Studie ging die Frage nach, ob der Gebracuh der Kontrazeptiva das Auftreten von Harninkontinenz bei prämenopausalen Frauen fördert. Die Ergebnisse zeigten, dass orale Kontrazeptiva mit einer mäßigen Zunahme der Gefahr der Harninkontinenz assoziiert ist. Die Ursache ist noch unklar.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Der Gebrauch von oralen Kontrazeptiva und das Auftreten von Inkontinenz bei prämenopausalen Frauen.

ZIEL: Neueste Daten von postmenopausalen Frauen zeigen, dass die exogene Hormonzufuhr mit dem Risiko der Harninkontinenz in Verbindung steht - und zwar sowohl die aktuelle Hormonzufuhr als auch die Hormonzufuhr in der Vergangenheit.

Nur wenig ist bekannt über die exogene Hormonzufuhr und das Risiko der Harninkontinenz bei jüngeren Frauen. Wir untersuchten den Zusammenhang zwischen der Einnahme oraler Kontrazeptiva und dem Auftreten von Harninkontinenz bei praemenopausalen Frauen, die an der “Nurses Health Study II” teilnahmen.

MATERIALIEN UND METHODEN: Die Teilnehmerinnen nahmen orale Kontra-zeptiva („Antibabypille“) von 1989 bis 2001 ein. Unter den 21.864 praemenopausalen Frauen - im Alter von 37 bis 54 Jahren - die im Jahre 2001 über keine Harninkontinenz berichteten, fanden wir 749 Frauen, die zwischen 2001 und 2003 mindestens wöchentlich unter Harninkontinenz litten. Das Chancenverhältnis ( odds ratio = OR) und ein 95% Konfidenzintervall ( confidence interval = CI ) wurden mit Hilfe der multivariablen logistischen Regression bestimmt.

RESULTATE: Frauen, die jemals orale Kontrazeptiva einnahmen, hatten - verglichen mit denen, die diese niemals einnahmen - statistisch gesehen ein 27% (95%, CI 1-59) höheres Risiko mindestens wöchentlich unter Harninkontinenz zu leiden.

Bei Frauen die 10 oder mehr Jahre orale Kontrazeptiva einnahmen erhöhte sich das Chancenverhältnis auf 1.48 (95% CI 1.13-1.95).

Grundsätzlich war die Einnahme von oralen Kontrazeptiva besonders mit Drang-inkontinenz (OR 2.48, 95% CI 1.07-5.76) und weniger mit Stressinkontinenz verbunden (OR 1.04, 95% Ci 0.78-1.40). Obwohl wir nur begrenzt Informationen über Infektionen des Harntraktes hatten, veränderte auch eine Kontrolle auf Infektionen des Harntraktes diese Ergebnisse nicht.

ZUSAMMENFASSUNGEN: Die Einnahme von oralen Kontrazeptiva könnte mit einer mäßigen Zunahme der Gefahr der Harninkontinenz bei praemenopausalen Frauen verbunden sein. Jedoch ist dieser einer der ersten Berichte über solch einen Zusammenhang und so sind weitere Untersuchungen erforderlich, um unsere Entdeckungen zu bestätigen und die mögliche Mechanismen herauszufinden.

  1. Townsend MK et al. Oral contraceptive use and incident urinary incontinence in premenopausal women. J Urol 2009 May; 181:2170.
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Stand: 25. Mai 2013