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Schwangerschaft: US-Leitlinie zur Folsäure-Substitution zur Prävention von Neuralrohrdefekten, 2009

Neuralrohrdefekte: Schwere Fehlbildungen im Nervensystem, die durch den unvollständigen Verschluss des Neuralrohrs während der Embryonalentwicklung entstehen: wie Anenzephalie (Unterentwicklung bzw. fehlende Bildung der wichtigen Teile des Gehirnes) oder Spina bifida aperta (Fehlbildung im Bereich der Wirbelsäule).

Das US-Expertengremium USPSTF (U.S. Preventive Services Task Force) spricht sich in seiner neuen aktualisierten Leitlinie dafür aus,  alle Frauen im gebärfähigen Alter mit Folsäure zu substituieren.  

In Deutschland besteht dagegen weiterhin eine Unterversorgung.

USPSTF habe in seiner Studien-Analyse folgendes herausgefunden: Folsäure-Substitution reduziere die Zahl der Neuralrohrdefekten bei Neugeborenen (Mednowledge-Anmerkung: wir hatten 2007 über eine NEJM-Studie berichtet, in der Halbierung der Neuralrohrdefekte durch Folsäure im Mehl berichtet wurde; 2). Dabei sei Folsäure-Substitution nicht mit einer erhöhten Zahl von Zwillings-Geburten assoziiert. 

In seiner jetzigen Leitlinie empfiehlt USPSTF allen gebärfähigen Frauen eine tägliche Folsäure-Substitution (0.4–0.8 mg). Die Substitution sollte spätestens ein Monat vor den Empfängnis beginnen, und 3 Monate danach dauern. Höhere Folsäure-Dosen könnten möglicherweise für Frauen mit Kindern, die bereits Neuralrohrdefekte haben, oder für Frauen unter Antiepileptika-Medikation von Vorteil sein.

  1. U.S. Preventive Services Task Force. Folic acid for the prevention of neural tube defects: U.S. Preventive Services Task Force recommendation statement. Ann Intern Med 2009 May 5; 150:626.
  2. Siehe auch: Schwangerschaft: Halbierung der Neuralrohrdefekte durch Folsäure im Mehl möglich, 13. Juli 2007
Schlüsselwörter: Embryonalentwicklung, zwillinge, empfängnis, nerven, Neuralrohrdefekte, folat, Babys, Schwangere, Neugeborene, Schwangerschaft, Neuralrohrdefekt, Spina bifida, geburt, schwerstbehindert, Folsäure, Mehl, Krankheit, Studie, Embryo, entwicklung, Anenzephalie, zwilling, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien
 

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Stand: 25. Mai 2013