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Prostata: Jährliche Schwankungen der PSA-Testergebnisse, 2009

Abnormale PSA-Werte normalisieren sich häufig bei Kontroll-Untersuchungen. PSA-Screening bei Männern zur Prostatakrebs-Vorsorge wurde in den letzten Jahren aufgrund der damit verbundenen Überdiagnose und Überoperation zunehmend in Kritik geraten. Auch die Ergebnisse dieser Studie stellen PSA-Screening in Frage.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Jährliche Schwankungen des Prostataspezifischen Antigen-Werts (PSA-Wert) und der digital-rektalen Untersuchung

Eine Prostatabiopsie wird oft aufgrund eines Anstiegs des Prostataspezifischen Antigens (PSA) und/oder einer auffälligen digital-rektalen Untersuchung empfohlen. In einer texanischen Studie, die im „Journal of Urology“ erschien, wurde die Beständigkeit eines einzigen abnormen Testergebnisses während der darauffolgenden 3 Jahre überprüft.

 

Insgesamt 2578 Teilnehmer einer Screening-Kohorte mit zwei oder mehr aufeinanderfolgenden jährlichen Untersuchungen des Prostataspezifischen Antigens (PSA) und digital-rektalen Untersuchungen wurden identifiziert. Das Auftreten eines erhöhten Werts des Prostataspezifischen Antigens (2,5 ng/dl und mehr) gefolgt von einem oder mehreren nicht erhöhten Werten wurden mit einer ähnlichen Schwankung der rektalen Untersuchung von auffällig zu unauffällig verglichen.

 

Ergebnisse:

Unter 2272 Männern, bei denen während der Studie keine Biopsie durchgeführt wurde, war in 23,3% von 744 Fällen mit einem erhöhten Wert des Prostataspezifischen Antigens der darauffolgende Wert nach einem Jahr Nachbeobachtungszeit nicht erhöht. In 19,5% von 462 Fällen mit erhöhtem Wert des Prostataspezifischen Antigens waren die folgenden zwei Werte nach einer zweijährigen Nachbeobachtungszeit nicht erhöht. Und schließlich waren in 17,5% von 285 Fällen mit erhöhtem Wert des Prostataspezifischen Antigens die nächsten 3 aufeinanderfolgenden Werte nach drei Jahren Nachbeobachtungszeit nicht erhöht. Die Raten waren ähnlich, jedoch niedriger bei 221 Männern mit einer oder mehr Biopsien während der Studie und bei 85 Männern, bei denen sich während der Studie ein Prostatakarzinom entwickelte. Im Gegensatz dazu waren sogar bei Patienten mit Prostatakarzinom ungefähr 70% der digital-rektalen Untersuchungen im darauffolgenden Jahr unauffällig und blieben in der Mehrzahl der Fälle die nächsten zwei bis drei Jahre unauffällig.

 

Fazit:

Entscheidungen zu einer Biopsie aufgrund eines Prostataspezifischen Antigen-Werts über dem Schwellenwert oder einer auffälligen digital-rektalen Untersuchung ein oder mehrere Jahre nach der Erstuntersuchung sind nicht unüblich, eine Wiederholung dieser  Untersuchungen wird jedoch empfohlen.         

 

  1. Ankerst DP et al. Yearly prostate specific antigen and digital rectal examination fluctuations in a screened population. J Urol 2009 May;181:2071.
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Stand: 25. Mai 2013