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Donepezil (Aricept®) gegen milde kognitive Beeinträchtigung (MCI) , 2009

Patienten, die eine milde cognitive Beeinträchtigung (insbesondere Gedächtnisstörungen) haben, aber die Kriterien für eine Alzheimer-Demenz nicht erfüllen, werden mit "mild cognitive impairment" (MCI) diagnostiziert.

Donepezil (Aricept) ist ein Cholinesterase-Hemmer, und wird in Deutschland gegen leichte bis mittelschwere Alzheimer-Demenz zugelassen. In einer aktuellen Studie wurde der Cholinesterase-Hemmer Donepezil (Aricept) bei Patienten mit milder cognitiver Beeinträchtigung (MCI) jedoch ohne Alzheimer-Demenz eingesetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass Donepezil (Aricept) bei Patienten mit MCI nicht sehr wirksam ist.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Wirksamkeit von Donepezil bei milder kognitiver Beeinträchtigung: Eine randomisierte placebo-kontrollierte Studie.
ZIELSTELLUNG: In einer placebo-kontrollierten Studie wurden Wirksamkeit und Verträglichkeit des Acetylcholinesterase-Hemmers Donepezil in Patienten mit milder kognitiver Beeinträchtigung (MCI) geprüft. METHODEN: Insgesamt wurden 270 Patienten mit MCI in eine 24-wöchige, doppel-blinde, placebo-kontrollierte multizentrische Studie eingeschlossen. Die Patienten erhielten randomisiert  Donepezil (n = 133; 5 mg/Tag für 42 Tage, mit anschließender Dosiseskalation auf 10 mg/Tag) oder Placebo (n = 137). Der primäre Endpunkt bestand aus dem “New York University (NYU) Paragraph Delayed Recall”-Test sowie dem “Alzheimer disease (AD) Cooperative Study Clinician's Global Impression of Change for MCI (ADCS CGIC-MCI)”-Test. Sekundäre Endpunkte waren u.a. der modifizierte “AD Assessment Scale-cognitive subscale (ADAS-cog)”-Score, der “Patient Global Assessment (PGA)”-Score und weitere neuropsychologische Messungen. Die Wirksamkeitsanalysen wurden in der „intent-to-treat“ (ITT) und in der insgesamt auswertbaren Population durchgeführt.

ERGEBNISSE: Der primäre Endpunkt bestehend aus dem “NYU Paragraph Recall”-Test sowie dem „ADCS CGIC-MCI“ zeigte keine signifikanten Behandlungseffekte in der ITT-Population. Einige sekundäre Endpunkte zeigten positive Wirkungen von Donepezil. Es zeigten mehr Donepezil-behandelte Patienten Verbesserungen des “ADAS-cog total“-Scores, des Tests auf Aufmerksamkeit und psychomotorische Schnelligkeit und im PGA-Score. Im Vergleich zu Placebo hatten mehr Donepezil-behandelte Patienten unerwünschte Ereignisse, die meisten waren mild oder moderat und vorübergehend.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Obwohl der primäre Endpunkt keine signifikanten Behandlungseffekte zeigte, wiesen sekundäre Endpunkte auf vielversprechende Ansätze für weitere Studien zur Donepezil-Behandlung von Patienten mit MCI hin.

  1. Salloway S et al. Efficacy of donepezil in mild cognitive impairment: A randomized placebo-controlled trial. Neurology 2004 Aug 24; 63:651-7
  2. Siehe auch: Donepezil (Aricept) gegen Progression der MCI bei Alzheimer
Schlüsselwörter: delir, Acetylcholinesterasehemmer, Demenz, Cholinesterase-Hemmer Atypische Neuroleptika Donepezil, Unruhe, Aricept, Agitiertheit, Morbus Alzheimer, MCI, mild cognitive impairment, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien
 

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Stand: 25. Mai 2013