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Osteoporose-Prophylaxe: „Minidosis“ Transdermales Östradiol versus Raloxifen (Evista®), 2009

Eine aktuelle Studie (1) verglich  „Minidosis“ Transdermales Östradiol zum Osteoporose-Vorsorge mit dem selektiven Östrogen-Rezeptor-Modulator (SERM) Raloxifen (Evista®). Die Ergebnisse zeigten, dass selbst sehr geringe Östrogen-Dosen Knochenabbau verhindern können.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Transdermales 17-beta-Östradiol versus Raloxifen (Evista®) zur Prävention des Knochenabbaus bei gesunden postmenopausalen Frauen 
Sinkende Östrogenwerte nach der Menopause führen zu Knochenabbau und einem erhöhten Frakturrisiko. Eine deutsche Studie in „Menopause“ untersuchte, ob eine transdermal applizierte Mikrodosis von 17-beta-Östradiol eine mit Raloxifen vergleichbare Wirksamkeit und Sicherheit besitzt. Raloxifen (Evista) ist ein selektiver Östrogen-Rezeptor-Modulator, der zur Prävention und Therapie der postmenopausalen Osteoporose zugelassen ist. 

In der multizentrischen, randomisierten Nicht-Unterlegenheits- (non-inferiority-) Doppelblindstudie mit aktiver Kontrollsubstanz wurden bei 500 postmenopausalen Frauen mit Osteoporose eine transdermale Mikrodosis E2 (0,014 mg/d) mit oralem Raloxifen (60 mg/d), beides 2 Jahre lang verabreicht, verglichen. Die prozentuale Veränderung der Knochenmineraldichte in der Lendenwirbelsäule wurde nach zwei Jahren Behandlung gemessen. Sekundäre Endpunkte waren unter anderem der Anteil an Frauen ohne Knochendichteverlust in der Lendenwirbelsäule, die Veränderung der Knochenmineraldichte der Hüfte, biochemische Marker des Knochenumsatzes sowie Sicherheitsparameter. 

Ergebnisse:
Im Per-Protokoll stieg die Knochendichte in der Lendenwirbelsäule nach 2 Jahren unter der Mikrodosis E2 um 2,4% versus 3% unter Raloxifen. Bei 77,3% der E2-Gruppe und 80,5% der Raloxifengruppe war kein Knochenabbau in der Lendenwirbelsäule nachweisbar. Beide Behandlungsformen wurden gut toleriert. Die meisten Frauen (99% der E2-Gruppe und 100% der Raloxifengruppe) zeigten nach zwei Jahren keinen histologischen Nachweis einer Endometriumstimulation. Das mittlere Dichteareal bei der Mammographie war nach zwei Jahren 19,2% bei der E2-Gruppe versus 19% bei der Raloxifengruppe. 

Fazit:
Eine transdermale Mikrodosis E2 war ähnlich wirksam wie Raloxifen bei der Prävention von Knochenabbau in der Lendenwirbelsäule. Beide Behandlungsformen wurden gut toleriert ohne klinisch signifikanten Effekt auf das Endometrium oder die Brustdichte. 

  1. Schaefers M et al. Effect of microdose transdermal 17?-estradiol compared with raloxifene in the prevention of bone loss in healthy postmenopausal women: A 2-year, randomized, double-blind trial. Menopause 2009 May/Jun;16:559.
Schlüsselwörter: Östrogenpflaster Osteoporose-Prophylaxe, knochen, vorsorge, Minidosis Transdermales Östradiol, östrogen-pflaster, Raloxifen, Evista, Prävention, Raloxifen, Evista, Brustkrebs-Vorsorge, Wechseljahren, Östrogen-Pflaster, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien
 

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Stand: 25. Mai 2013