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Glargin (Lantus®) bei Diabetes: Krebsverdacht nicht erwiesen - Was Tun IQWIG, 2009 

Medknowledge-Anmerkung: Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) hatte am 26.Juni 2009 eine Pressemitteilung darüber veröffentlicht, dass das  Insulinanalogon Glargin (Lantus®) möglicherweise das Krebsrisiko steigert.

Anscheinend war die IQWIG-Meldung, die für Schlagzeilen und Verwirrung gesorgt hatte, einwenig voreilig. Nach dem die meisten Fachgesellschaften wegen der methodologischen Schwächen der Studien es abgelehnt haben, Konsequenzen aus den Ergebnissen zu ziehen, sieht auch die europäische Arzneimittelbehörde EMEA vorläufig kein Krebsrisiko im Zusammenhang mit Glargin (EMEA-Pressemitteilung vom  24.07.2009)

Bei der Bewertung der Stammzelltransplantation hatte IQWIG 2008 ebenfalls eine unglückliche Figur abgegeben, in dem IQWIG seine kritische Bewertung zu Stammzelltransplantation nach hagelnder Kritik relativieren musste. 

Deutschland braucht grundsätzlich ein Gegengewicht zu Pharmamarketing. Daher ist es begrüßenswert von IQWIG sich mit Arzneimittel-Produkten kritisch auseinanderzusetzen. Allerdings dürfte man sich an die Öffentlichkeit erst dann wenden, wenn die Datenlage und Studien-Design wasserfest sind. Ansonsten würde man den Eindruck erwecken, man gehe ideologisch vor, und würde unnötig das Vertrauen der Öffentlichkeit und der Fachkreise aufs Spiel setzen. 

"Die in mehreren retrospektiven Studien beschriebene Assoziation zwischen der Therapie mit dem Insulinanalogon Glargin (Lantus®) und vermehrten Krebserkrankungen wird von einer Expertengruppe als „inkonsistent und nicht schlüssig“ eingestuft.
Die vier am 26. Juni in Diabetologica publizierten Studien haben in den letzten zweieinhalb Wochen eine Flut von Stellungnahmen ausgelöst. Die Fachgesellschaften hoben methodologische Schwächen der Studien hervor und rieten unisono von klinischen Konsequenzen ab, auch wenn das letzte Wort in dieser Angelegenheit noch nicht gesprochen zu sein scheint: Die US-amerikanische Arzneibehörde FDA hat eine Sicherheitsprüfung eingeleitet.."Mehr im DÄ...

Nachtrag

Glargin (Lantus) bei Diabetes: EMEA sieht kein Krebsrisiko, 24.07.2009

"Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA sieht derzeit keinen Grund, die Zulassung des Insulinanalogons Glargin einzuschränken. Der Hersteller wurde aber zu weiteren Studien aufgefordert.

Wie mehrfach berichtet, hatten vier kürzlich publizierte Studien, darunter eine Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Glargin mit einer erhöhten Rate von Krebserkrankungen, vor allem Brustkrebs in Verbindung gebracht. Wegen der methodologischen Schwächen der Studien haben die meisten Fachgesellschaften es abgelehnt, Konsequenzen aus den Ergebnissen zu ziehen"

Schlüsselwörter:Insulinanalogon, krebs, Medikament, Exenatide, Byetta, Lantus, Insulin Glargin, analog, tumor, krebserregend, Diabetes, Inkretin-Mimetika, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien
 

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Stand: 25. Mai 2013