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Erhöhen starke Gewichtsschwankungen die Sterblichkeit bei Frauen mittleren und fortgeschrittenen Alters? 2009

Studie (1): Starke Gewichtsschwankungen bei Frauen mittleren und fortgeschrittenen Alters beeinflussen nicht die Mortalität (Sterblichkeit). Die Ergebnisse der aktuellen Studie dürften auf Frauen, deren Gewicht stark fluktuiert, beruhigend wirken.. 

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Erhöhen starke Gewichtsschwankungen die Mortalität bei Frauen mittleren und fortgeschrittenen Alters?

HINTERGRUND: Immer wieder wird kontrovers diskutiert, ob starke Gewichtsschwankungen, sogenanntes Weight-Cycling, die Morbidität und Mortalität steigert.

METHODEN: Der Zusammenhang von Gewichtsschwankungen und Mortalität sollte analysiert werden. Dazu wurde eine prospektive Studie mit 44 882 Frauen mittleren und fortgeschrittenen Alters der Nurses' Health Study durchgeführt. Die zwischen 1972 und 1992 erreichten Gewichtsreduktionen der Frauen wurden dokumentiert. Die Teilnehmerinnen lebten mindestens bis 1994, hatten einen Body-Mass-Index [Gewicht (kg) geteilt durch Körpergröße im Quadrat (m2)] ≥ 17 und waren ohne Vorgeschichte bezüglich Herz- und Tumorerkrankungen (ausgenommen Nicht-Melanom-Hautkrebs). Frauen, die wenigstens dreimal bewusst ≥ 9,1 kg abgenommen hatten, wurden als starke Weight Cycler eingestuft. Frauen, die zumindest dreimal ≥ 4,5 kg abgenommen hatten, allerdings den Kriterien für starke Weight Cycler nicht entsprachen, wurden als moderate Weight Cycler eingestuft. Gesamt- und kardiovaskuläre Mortalität wurden bestimmt.

ERGEBNISSE: Für den Zeitraum von  1972 bis 1992 wurden etwa 18,8% der Frauen als moderate und 8,0% als starke Weight Cycler eingestuft. Während des 12-jährigen Follow-up verstarben 2884 Frauen, 425 davon aufgrund kardiovaskulärer Ereignisse. In diesem Zeitraum nahmen Weight Cycler insgesamt stärker an Gewicht zu als Frauen mit längerfristig konstantem Gewicht (p < 0,001). Die Daten wurden mit folgenden Faktoren abgeglichen: BMI mit 18 Jahren, körperliche Aktivität, Rauchen, postmenopausale Hormonersatztherapie, Alkoholgenuss, Veränderung gegenüber dem Gewicht mit 18 Jahren und Veränderung der körperlichen Aktivität. Dabei zeigte sich kein Anstieg der Gesamtmortalität sowohl bei moderaten Weight Cyclern (relatives Risiko [RR] 0,83; 95% Konfidenzintervall [KI] 0,75-0,93) als auch bei starken Weight Cyclern (RR 0,89; 95% KI  0,77-1,04). Ähnliche Ergebnisse ergaben sich auch in Bezug auf die kardiovaskuläre Mortalität sowie bei Frauen ≤ 70 Jahren.

SCHLUSSFOLGERUNG: In der Studie ergab sich kein Zusammenhang von wiederholter, bewusster Gewichtsabnahme und Gesamt- oder  kardiovaskulärer Mortalität. 

  1. Field AE et al. Weight cycling and mortality among middle-aged or older women. Arch Intern Med 2009 May 11; 169:881.
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Stand: 25. Mai 2013