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Die kardiopulmonale Reanimation der älteren Menschen in der Klinik, 2009

Studie (1): Trotz der Fortschritte in der Medizin stieg die Überlebensrate nach einer kardiopulmonalen Reanimation in der Klinik in den letzten Jahren NICHT an. Eine mögliche Erklärung dafür wäre, dass immer mehr Patienten trozt hoffnungslosem Zustand (auch in Deutschland) reanimiert werden.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Die kardiopulmonale Reanimation der älteren Menschen in der Klinik, 2009

Es ist nicht bekannt, ob die Überlebensrate nach einer kardiopulmonalen Reanimation (CPR) in der Klinik ansteigt und welche Patienten- bzw. Klinikmerkmale ein Überleben vorhersagen können. Eine amerikanische Studie, die im „New England Journal of Medicine“ erschien, untersuchte Daten aus den Jahren 1992 bis 2005 um Versorgungsempfänger im Alter von 65 Jahren oder älter zu identifizieren, bei denen eine kardiopulmonale Reanimation in einer amerikanischen Klinik durchgeführt wurde. Es wurden zeitliche Trends bei der Inzidenz der CPR und der Überlebensrate nach einer CPR untersucht, sowie Prädiktoren auf der Ebene des Patienten oder der Klinik für das Überleben bis zur Entlassung.

Ergebnisse:

Es wurden 433 985 Patienten identifiziert, bei denen eine CPR in einer Klinik durchgeführt wurde. 18,3% dieser Patienten überlebten und wurden entlassen. Die Überlebensrate änderte sich nicht wesentlich während des Zeitraums von 1992 bis 2005. Die Gesamtinzidenz der CPR betrug 2,73 pro 1000 Aufnahmen, wobei die Inzidenz unter Schwarzen und anderen nichtweißen Patienten höher lag. Der Anteil an Patienten, die vor ihrem Tod eine stationäre CPR erlebten, stieg im Laufe der Zeit an und war bei den nichtweißen Patienten höher. Die Überlebensrate war niedriger bei männlichen Patienten, älteren Patienten, bei Patienten mit mehr koexistierenden Vorerkankungen bzw. die von einer Fachpflegeeinrichtung aufgenommen wurden. Die adjustierten Odds für das Überleben schwarzer Patienten waren 23,6% niedriger als bei vergleichbaren weißen Patienten. Der Zusammenhang zwischen Rassenzugehörigkeit und Überleben konnte teilweise durch Klinik-Effekte erklärt werden: Schwarze Patienten hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit in einer Klinik reanimiert zu werden, die eine niedrigere Überlebensrate nach CPR aufwies. Unter den Patienten, die eine CPR in einer Klinik überlebten, sank der Anteil derjenigen, die nach Hause und nicht in eine Gesundheitsbetreuungseinrichtung entlassen wurden im Laufe der Zeit ab.

Fazit:

Die Überlebensrate nach einer kardiopulmonalen Reanimation in der Klinik stieg im Zeitraum von 1992 bis 2005 nicht an. Der Anteil der stationären Todesfälle, denen eine kardiopulmonale Reanimation vorausging nahm zu, wohingegen der Anteil der Überlebenden, die nach Hausse entlassen wurden, absank. Schwarze Hautfarbe war assoziiert mit einer höheren Rate an Reanimationen, jedoch mit einer niedrigeren Überlebensrate nach einer Reanimation.

  1. Ehlenbach WJ et al. Epidemiologic study of in-hospital cardiopulmonary resuscitation in the elderly. N Engl J Med 2009 Jul 2; 361:22.
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Stand: 25. Mai 2013