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Knochendichte-Monitoring nach Beginn einer Biphosphonat-Therapie, 2009

Die Autoren sprechen sich gegen ein Früh-Screening der Knochendichte (BMD: Bone-Mineral-Density) nach Beginn einer Biphosphonat-Therapie

Es wird vereinzelt empfohlen bei Patienten, die wegen Osteoporose Biphosphonate erhalten, ein Monitoring während der Behandlung durchzuführen, um die Wirksamkeit der Biphosphonat-Therapie gegen Knochenschwund zu überprüfen, und Patienten heraus zu selektieren, die auf die Biphosphonat-Therapie nicht angesprochen haben. Bisher ist die Evidenzlage nicht ausreichend, um eine Knochen-Dichte-Überwachung grundsätzlich zu empfehlen. 

Wissenschaftler aus Australien haben in einer aktuellen Studie die Wertigkeit der Knochen-Dichte-Monitoring (BMD-Monitoring) überprüft; sie analysierten dafür die Daten der randomisiert-kontrollierten Studie "Fracture Intervention Trial". In dieser Studie wurde die Wirksamkeit vom Biphosphonat Alendronat (Fosamax) bei 6459 Frauen, die sich in der Postmenopause befanden und gleichzeitig niedrige Knochendichte-Werte aufweisen, mit Placebo verglichen.

BMD-Messungen an der Hüfte und Wirbelsäule erfolgten zu Beginn, und nach1,2 und 3 Jahren. Nach 3 Jahren hatte sich die Knochendichte unter Alendronat (Fosamax) signifikant zugenommen, und unter Placebo abgenommen. 

Obwohl die Knochendichte-Zunahme nach 3 Jahren bei allen Alendronat-Patienten ähnlich war, gab es große Schwankungen innerhalb der seriellen jährlichen BMD-Messungen.

Fazit: Die Autoren ziehen die Schlussfolgerung, dass BMD-Monitoring unter Biphosphonat-Therapie bei postmenopausalen Frauen nicht sinnvoll ist, und irre führen kann. Routine-BMD-Monitoring sollte in der Frühphase der Biphosphonat-Therapie vermieden werden.

  1. Bell KJL et al. Value of routine monitoring of bone mineral density after starting bisphosphonate treatment: Secondary analysis of trial data. BMJ 2009 Jun 23; 338:b2266.
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Stand: 25. Mai 2013