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Cholesterinsenker (Blutfettsenker): Statin-Einnahme und Pneumonie-Risiko, 2009

Studie (1): Entgegen bisherigen Annahmen reduzieren Statine (Blutfettsenker) das Risiko für ambulant erworbene Pneumonie (Lungenentzündung)  bei immunkompetenten Älteren nicht.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Die Einnahme von Statinen und das Risiko von ambulant erworbener Pneumonie bei älteren Menschen: Eine Fall-Kontroll-Studie in der Allgemeinbevölkerung.

ZIEL: Es sollte die Hypothese untersucht werden, dass Hydroxymethyl-Glutaryl-Coenzym-A-Reduktase-Hemmer (Statine) das Risiko, an einer ambulant erworbenen Pneumonie zu erkranken, verringern.

GESTALTUNG: Bevölkerungsbasierte Fall-Kontroll-Studie.

UMFELD: Group Health, ein große Organisation für integrierte Gesundheits-Versorgung.

PATIENTEN: Immunkompetente, zu Hause wohnende Mitglieder der Organisation im Alter zwischen 65 und 94 Jahre; für jeden Pneumonie-Fall wurden durch Matching zwei entsprechend abgestimmte Kontrollfälle in die Studie aufgenommen. Informationen über Komorbiditäten, den funktionellen und kognitiven Status, sowie über mögliche Störfaktoren der Verbindung zwischen Statin-Benutzung und dem Pneumonie-Risiko wurden durch Überprüfung von medizinischen Akten und digitaler Apotheken-Daten erhalten.

PRIMÄRER ENDPUNKT: Adjustierte Schätzungen des Risikos einer Pneumonie im Bezug zur aktuellen Einnahme von Statinen.

ERGEBNISSE: 1.125 validierte Pneumonie-Fälle und 2.235 entsprechende Kontrollen wurden identifiziert. Im Vergleich zu den Kontrollen litten die Pneumonie-Fälle mit höherer Wahrscheinlichkeit an chronischen Lungen- oder Herz-Krankheiten, besonders stark ausgeprägten Krankheiten, sowie unter funktioneller oder kognitiver Einschränkung. Eine aktuelle Einnahme von Statinen war bei 16,1% (181 von 1.125) der Pneumonie-Fälle und 14,6% (327 von 2.235) der Kontroll-Fälle vorhanden (adjustiertes relatives Risiko 1,26; 95% Konfidenz-Intervall von 1,01 bis 1,56). Unter den Pneumonie-Fällen, die in ein Krankenhaus aufgenommen wurden und den entsprechenden Kontrollen bestand bei 17,2% (68 von 395) der Pneumonie-Fälle und bei 14,2% (112 von 788) der Kontrollen zur Zeit eine Einnahme von Statinen (adjustiertes relatives Risiko 1,61; 95% Konfidenz-Intervall von 1,08 bis 2,39 im Vergleich zur Nicht-Einnahme von Statinen). Bei Personen, bei denen eine Statin-Einnahme zur Sekundär-Prävention indiziert war, betrug das adjustierte relative Risiko für Pneumonie im Bezug zur aktuellen Statin-Einnahme 1,25 (95% Konfidenz-Intervall von 0,94 bis 1,67); bei Personen, bei denen eine solche Indikation nicht bestand, betrug es 0,81 (95% Konfidenz-Intervall von 0,46 bis 1,42).

SCHLUSSFOLGERUNG: Statin-Einnahme war nicht assoziiert mit einem verminderten Risiko einer Pneumonie bei immunkompetenten, zu Hause wohnenden älteren Menschen. Ergebnisse früherer Studien geben möglicherweise eine Verzerrung durch die Auswahl "gesunder Nutzer" wieder.

  1. Dublin S et al. Statin use and risk of community acquired pneumonia in older people: Population based case-control study. BMJ 2009 Jun 16; 338:b2137.
Schlüsselwörter: statine, nahrung, cholesterin, hdl, sepsis, LDL-Cholesterin, herzinfarkt, fette, infektion, triglyzeride, öl, herzinfarkt, Cholesterinsenker, Statin, atemwegsinfektionen, Atorvastatin, statin, Sortis, Lovastatin, Zocor, Simvastatin, Denan, Blutfettsenker, infekte, lungenentzündung, pneumonie, atemwege, fette, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien
 

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Stand: 25. Mai 2013