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Stress-Echokardiographie bei Patienten mit unauffälligem Belastungs-EKG, 2009

Stress-Echokardiographie verbesserte bei  Patienten mit vermuteter KHK aber unauffälligem Belastungs-EKG Voraussage für Mortalität und kardiale Majorereignisse.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Stress-Echokardiographie bei  Patienten mit unauffälligem Belastungs-EKG: Verbesserte Voraussage von Mortalität und kardialen Majorereignissen.

ZIELE: In der Studie sollte untersucht werden, ob die Stress-Echokardiographie bei Patienten mit bekannter oder vermuteter koronarer Herzerkrankung und normalem Belastungs-Echokardiogramm (EKG) zur Outcome-Vorhersage beitragen kann.

HINTERGRUND: Der prognostische Wert der Stress-Echokardiographie bei Patienten mit unauffälligem Belastungs-EKG wurde bisher nicht untersucht. METHODEN: 4004 konsekutive Patienten (davon 2358 Männer) mit einem Durchschnittsalter von 59,6 Jahren (+/- SD 12,5) und auswertbarem EKG wurden in die Studie eingeschlossen. Im Rahmen der Stress-Echokardiographie traten bei den Patienten keine Brustschmerzen oder ischämische Veränderungen im EKG auf. Der Wandbewegungsindex (wall motion score index, WMSI) wurde in Ruhe sowie unter Belastung bestimmt und die Differenz (DeltaWMSI) berechnet. Als Ischämie wurde das Auftreten neuer oder stärkerer  Wandbewegungsstörungen bei Belastung bezeichnet. Endpunkte waren die Gesamtmortalität und kardiale Majorereignisse. 

ERGEBNISSE: Unter Belastung lag bei 669 Patienten (16,7%) eine Ischämie vor. Während des Follow-up (durchschnittliche Dauer 4,5 +/- 3,4 Jahre) verstarben 313 Patienten und 183 Patienten erlitten kardiale Majorereignisse noch vor einem Revaskularisierungseingriff. Für Patienten ohne Ischämie wurde eine 5-Jahres-Mortalität von 6,4% und eine Rate von Major-Herzereignissen von 4,2% berechnet. Bei Patienten mit Ischämie lagen diese bei 12,1% und 10,1% (p< 0,001). In der Multivariatanalyse erwies sich der DeltaWMSI als unabhängiger Prädikator für Mortalität (Hazard Ratio [HR]: 2,73, 95% Konfidenzintervall [KI]: 1,40 - 5,32; p = 0,003) und Major-Herzereignisse (HR: 3,59, 95% KI: 1,42 - 9,07; p = 0,007). Die Auswertung einer Stress-Echokardiographie zusätzlich zu klinischen Daten, Ruhe-EKG und Hämodynamik unter Belastung  führte zu einer signifikanten Steigerung des Gesamt-chi2 der Vorhersagemodelle zu Mortalität (p = 0,005) und Major-Herzereignissen (p = 0,009).

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Stress-Echokardiographie liefert bei Patienten mit auswertbarem EKG und normalem Belastungs-EKG wichtige Informationen zur Vorhersage von Mortalität und Major-Herzereignissen.

  1. Bouzas-Mosquera A et al. Prediction of mortality and major cardiac events by exercise echocardiography in patients with normal exercise electrocardiographic testing. J Am Coll Cardiol 2009 May 26; 53:1981.
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Stand: 25. Mai 2013