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Ausschluss von Koronararterienverkalkung: Diagnostischer und prognostischer Wert, 2009

Studie (1): Die Abwesenheit einer Koronararterienverkalkung war mit einem sehr niedrigen Risiko zukünftiger kardiovaskulärer Ereignisse assoziiert, dies gilt insbesondere für asymtomatische Patienten. 

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Ausschluss von Koronararterienverkalkung: Diagnostischer und prognostischer Wert

ZIELE: In der Studie wurde untersucht, ob der Ausschluss einer Koronararterienverkalkung (CAC, coronary artery calcification) bei asymptomatischen und symptomatischen Personen von diagnostischem und prognostischem Wert ist. HINTERGRUND: Das Vorliegen einer CAC gilt als bewährter Marker koronarer Plaquesrupturen und ist mit einem erhöhten Risiko kardiovaskulärer Ereignisse assoziiert. Für Patienten ohne CAC wurde immer von einem sehr niedrigen Risiko für schwerwiegende Koronararterienerkrankungen sowie einem minimalen Risiko zukünftiger koronarer Ereignisse ausgegangen.

METHODEN: Online-Datenbanken wie PubMed und MEDLINE wurden nach Originalartikeln zum prognostischen und diagnostischen Wert der CAC durchsucht. Einbezogen wurden Artikel, die zwischen Januar 1990 und März 2008 in englischer Sprache veröffentlicht wurden.

ERGEBNISSE: 49 Studien erfüllten die Einschlusskriterien. Darunter waren 13 Studien, in denen der Zusammenhang von CAC und kardiovaskulären Ereignissen bei insgesamt 64873 asymptomatischen Patienten untersucht wurde. Dabei trat bei 146 (0,56%) von 25903 Patienten ohne CAC ein kardiovaskuläres Ereignis während eines mittleren Follow-up von 51 Monaten auf. In den sieben Studien zum prognostischen Wert der CAC bei symptomatischen Patienten fand sich bei 1,8% der Patienten ohne CAC ein kardiovaskuläres Ereignis. Insgesamt zeigten 18 Studien, dass der CAC-Nachweis eine Gesamtsensitivität von 98% und einen negativen prädikativen Wert von 93% für die Detektion einer schwerwiegenden Koronararterienerkrankung in der invasiven Koronaragiographie hat. Von 4870 Patienten mit Überprüfung der Myokardperfusion und Ausschluss einer CAC hatten nur 6% Anzeichen einer Ischämie. Schließlich ergaben drei Studien, dass die Abwesenheit einer CAC einen negativen prädikativen Wert von 99% für den Ausschluss eines akuten Koronarsyndroms hat.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Aus der Datenanalyse von mehr als 85000 Patienten lässt sich schließen, dass die Abwesenheit einer CAC mit einem sehr niedrigen Risiko zukünftiger kardiovaskulärer Ereignisse assoziiert ist. Der Ausschluss einer CAC führt damit zu einer gewissen Verbesserung der Diagnostik in der Niedrig-Risiko-Gruppe.

  1. Sarwar A et al. Diagnostic and prognostic value of absence of coronary artery calcification. JACC Cardiovasc Imaging 2009 Jun; 2:675.
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Stand: 25. Mai 2013