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Bildgebende Diagnostik für akutes Abdomen, 2009

Studie (1): Bei einer Strategie mit primärer Abdomen-Sonographie und anschließender Computertomographie nur bei negativem oder unklarem Sonographiebefund könnten beste Sensitivität und niedrige Strahlenexposition erreicht werden.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Bildgebende Verfahren in der Notfalldiagnostik: Studie zur Diagnose-Genauigkeit bei akutem Abdomen.

ZIEL: In der Studie sollte eine Strategie zur optimalen Nutzung bildgebender Verfahren in der Notfalldiagnostik bei Patienten mit akutem Abdomen entwickelt werden. DESIGN: Vollständig gepaarte Multicenterstudie zur Diagnose-Genauigkeit anhand prospektiver Datensammlung. ORT: Notfallambulanzen in zwei Universitätskliniken und vier großen Lehrkrankenhäusern in den Niederlanden.

TEILNEHMER: 1021 Patienten mit nicht-traumatischem akuten Abdominalschmerz mit einer Dauer > 2 Stunden und < 5 Tagen. Ausschlusskriterien waren die Entlassung aus der Notfallambulanz ohne Durchführung einer bildgebenden Diagnostik sowie das Vorliegen einer Schwangerschaft oder eines hämorrhagischen Schocks.

 INTERVENTION: Bei allen Patienten wurde nach klinischer und Laboruntersuchung eine Standard-Röntgenaufnahme (Thorax im Stehen und Abdomen in Linksseitenlage), eine Sonographie und eine Computertomographie (CT) durchgeführt. Nach 6 Monaten erfolgte die Enddiagnosestellung und Einstufung bezüglich der Notfallsituation durch eine Gruppe erfahrener Ärzte. HAUPTOUTCOME: Bestimmt wurden die Sensitivität und Spezifität der Einstufung als Notfallsituation, der Prozentsatz falsch-negativer und falsch-positiver Fälle sowie die radioaktive Strahlenexposition bei singulärer bildgebender Diagnostik, bei weiterführender bildgebender Diagnostik mit CT nach Ultraschall und bei Strategien unter Berücksichtigung von Body-Mass-Index, Alter und Schmerzlokalisation.

ERGEBNISSE: Bei 661 Patienten (65 %) wurde eine als schwerwiegend klassifizierte Enddiagnose gestellt. Viele der Erstdiagnosen stellten sich später als falsch-positiv heraus. Diese Fehleinschätzungen ließen sich durch Sonographie oder CT signifikant reduzieren. Dabei wurden durch CT mehr schwerwiegende Fälle erkannt als durch Sonographie. Die Sensitivität der CT lag bei 89% (95% Konfidenzintervall 87% - 92%), die der  Sonographie bei 70% (67% - 74%) (p < 0,001). Eine  ergänzende Diagnostik mit CT nach negativer oder unklarer Sonographie führte zu höchster Sensitivität, bei der nur 6% der Notfälle übersehen wurden. Bei Anwendung dieser Strategie würden lediglich 49% (46% - 52%) der betroffenen Patienten eine CT erhalten. Alternative Diagnosestrategien unter Berücksichtigung von Body-Mass-Index, Alter und Schmerzlokalisation würden zu einem Sensitivitätsverlust führen.

SCHLUSSFOLGERUNG: Die Computertomographie ist das bildgebende Verfahren mit höchster Sensitivität in der Notfalldiagnostik des akuten Abdomens. Bei einer Strategie mit primärer Sonographie und anschließender Computertomographie nur bei negativem oder unklarem Sonographiebefund könnte aber noch erreicht werden, dass beste Sensitivität und niedrige Strahlenexposition zusammentreffen.

  1. Laméris W et al. Imaging strategies for detection of urgent conditions in patients with acute abdominal pain: Diagnostic accuracy study. BMJ 2009 Jun 26; 338:b2431.
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Stand: 25. Mai 2013