Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Computerisierte Frühwarnsysteme können Medikamente-Verschreibungen bei älteren Notfall-Patienten beeinflussen, 2009

Studie (1,2): Elektronische Anordnungen mit EDV-Entscheidungsunterstützungs-Systemen reduzierten die Verordnung von potentiell ungeeigneten Medikamenten bei Senioren signifikant.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Weniger Verordnungen potentiell ungeeigneter Medikamente bei älteren Notfallpatienten durch elektronische Entscheidungsunterstützungssysteme?

Eine randomisierte kontrollierte Studie, die im „Journal of the American Geriatrics Society“ erschien, untersuchte die Wirksamkeit von elektronischen Entscheidungsunterstützungssystemen zur Reduzierung potentiell ungeeigneter Verordnungen bei älteren Erwachsenen. 63 Notfallmediziner einer Notfallaufnahme, in der alle Verordnungen per elektronischem Eintrag gemacht werden, wurden zu einer Interventionsgruppe (n=32) oder zu einer Kontrollgruppe (n=31) randomisiert. Die Intervention bestand aus einer elektronischen Entscheidungsunterstützung, die von neun potentiell ungeeigneten Medikamenten abriet und sicherere Ersatztherapien empfahl. Der primäre Zielparameter war der Anteil an Notfallaufnahmen älterer Menschen, bei dem ein oder mehrere ungeeignete Medikamentenverordnungen vorkamen. Die sekundären Zielparameter waren der Anteil an Verordnungen ungeeigneter Medikamente und die Gründe der Mediziner der Interventionsgruppe, den Ratschlag des Entscheidungsunterstützungssystems abzulehnen.

 

Ergebnisse:

Das mittlere Alter der Patienten betrug 74 Jahre, zwei Drittel waren weiblich und knapp über die Hälfte waren afroamerikanisch. Die Entscheidungsunterstützung wurde den Medizinern der Interventionsgruppe 114 Mal angeboten, wobei die Entscheidung 49 Mal (in 43% der Fälle) akzeptiert wurde. Die Mediziner der Kontrollgruppe verordneten bei 2,6% aller Notfallbehandlungen älterer Menschen eine oder mehrere ungeeignete Medikamente verglichen mit 3,9% aller Notfallbehandlungen durch die Mediziner der Kontrollgruppe. Der Anteil aller ungeeigneten Medikamentenverordnungen sank signifikant von 5,4% auf 3,4% ab. Der häufigste Grund die Entscheidung abzulehnen war, daß der Patient keine früheren Probleme mit dem Medikament hatte.

 

Fazit:

Elektronische Anordnungen mit Entscheidungsunterstützungssystemen reduzierten die Verordnung von potentiell ungeeigneten Medikamenten bei Senioren signifikant. Dieser Ansatz könnte für andere Bemühungen zur Verbesserung der Notfallmedizin genutzt werden.  

  1. Terrell KM et al. Computerized decision support to reduce potentially inappropriate prescribing to older emergency department patients: A randomized, controlled trial. J Am Geriatr Soc 2009 Aug; 57:1388.
  2. Fortuna RJ et al. Reducing the prescribing of heavily marketed medications: A randomized controlled trial. J Gen Intern Med 2009 Aug; 24:897.
Schlüsselwörter: krankenhaus, klinik, Computer-Warnsysteme, Medikamente-Verschreibungen, programm, praxis-edv, geriatrie, medikament, arzneimittel, unverträglichkeit, alert, CIRS, nebenwirkung, komplikation, Frühwarnsystem, wechselwirkung, Computerisierte Warnungen, Medikamente-Verschreibungen, älteren Notfall-Patienten, elekttronische patientenakte, e-akte, telemedizin, intensivstation,Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien

 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013