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Schlafassoziierte Atmungsstörungen und Hypertonie, 2009

Studie (1): In vielen Fällen scheint Hypertonie aus einer komplexen Zusammenspiel von multiplen Faktoren zu entstehen. Die wichtigste Assoziation zwischen schlafassoziierte Atmungsstörungen und Hypertonie wird durch Adipositas (Übergewicht) verursacht.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Schlafassoziierte Atmungsstörungen und Hypertonie: Auswertung der prospektiven Sleep Heart Health Study.

HINTERGRUND: Epidemiologische Querschnittsstudien weisen auf einen Zusammenhang von schlafassoziierten Atmungsstörungen und Hypertonie hin. Allerdings wurden Atmungsstörungen bisher lediglich in einer Kohortenstudie als Risikofaktor für inzidente Hypertonie beschrieben. ZIELE: In der Studie sollte untersucht werden, ob schlafassoziierte Atmungsstörungen das Risiko für inzidente Hypertonie bei Personen ≥ 40 Jahren steigern.

METHODEN: In einer prospektiven Kohortenstudie wurden die Daten von 2470 Teilnehmern ausgewertet. Diese waren zu Studienbeginn nicht an Hypertonie (definiert als Blutdruck ≥ 140/90 mm Hg) erkrankt und erhielten keine antihypertensive Medikation. Der Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI), der die Anzahl der Apnoen und Hypopnoen pro Stunde wiedergibt, wurde über Nacht in häuslicher Umgebung anhand einer Polysomnographie bestimmt. Die Odds Ratio für die Entwicklung einer Hypertonie während des 5-jährigen Follow-up wurde in Bezug auf  den AHI zu Studienbeginn berechnet.

HAUPTERGEBNISSE: Die Odds Ratio einer inzidenten Hypertonie stieg mit zunehmendem Basis-AHI an, wenngleich der Zusammenhang nach Abgleich auf den Basis-Body-Mass-Index abgeschwächt und nicht statistisch signifikant war. Der beobachtete Zusammenhang von Basis-AHI >30 und zukünftiger Hypertonie war zwar nicht statistisch signifikant (Odds Ratio, 1,51; 95% Konfidenzintervall, 0,93-2,47), eine moderate Assoziation ist jedoch nicht auszuschließen.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Bei Personen mittleren und höheren Alters ohne Hypertonie war der Zusammenhang von Apnoe-Hypopnoe-Index und Risiko einer inzidenten Hypertonie größtenteils auf Adipositas zurückzuführen. Nach Abgleich auf den Body-Mass-Index war der Apnoe-Hypopnoe-Index kein signifikanter Prädikator einer zukünftigen inzidenten Hypertonie. Allerdings ist die moderate Beeinflussung einer Hypertonie durch einen Apnoe-Hypopnoe-Index  >30 nicht auszuschließen. 

  1. O’Connor GT et al. Prospective study of sleep-disordered breathing and hypertension: The Sleep Heart Health Study. Am J Respir Crit Care Med 2009 Jun 15; 179:1159.
Schlüsselwörter: atemstörung, Adipositas, fettsucht, SPAP, Gewichtsabnahme, hypertonie, bluthochdruck, Schlafapnoe, schlafen, schlafstörung, Frauen, Schnarchen, übergewicht, gewicht, abnahme, Asthma Schlafapnoe, SAS, Atmung, Schlafapnoesyndrom, abnehmen, BMI, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien
 

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Stand: 25. Mai 2013