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Zusammenhang von Betablocker-Dosis, Herzfrequenzsenkung und Mortalität bei Patienten mit Herzinsuffizienz, 2009

Studie (1): Niedrige Herzfrequenz, und nicht hohe Beta-Blocker-Dosen, führen zu einer höheren Überlebensrate bei Herzinsuffienz-Patienten. Die Senkung der Herzfrequenz um 5 Schläge pro Minute durch Betablocker-Therapie ging mit einer Reduktion des Mortalitätsrisikos um 18% einher.

Vorsichtige Titration von Beta-Blocker bei Herzinsuffienz-Patienten zur Herzfrequenz-Senkung scheint ein praktikabler Weg zu sein. Dabei bleibt jedoch der optimale Bereich der Herzfrequenz-Reduktion noch unklar, es hängt sicherlich auch davon ab, wie weit die Patienten (vor alle die ältere) es tolerieren. 

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Zusammenhang von Betablocker-Dosis, Herzfrequenzsenkung und Mortalität bei Patienten mit Herzinsuffizienz: eine Metaanalyse.

HINTERGRUND: Gemäß der Leitlinien sollen Patienten mit Herzinsuffizienz Betablocker in erwiesenermaßen wirksamen Dosen erhalten. Die Nebenwirkungen der Betablocker sind dosisabhängig; ob dies auch für den therapeutischen Nutzen gilt, ist unklar. ZIEL: In der Studie sollte untersucht werden, ob der Überlebensvorteil einer Betablocker-Therapie bei Herzinsuffizienz mit dem Ausmaß der Herzfrequenzsenkung oder der Betablocker-Dosis in Zusammenhang steht.

DATENQUELLEN: MEDLINE, EMBASE, CINAHL, SIGLE, Web of Science und das Cochrane Central Register of Controlled Trials mit zusätzlicher Handsuche in Literaturverzeichnissen. STUDIENAUSWAHL: Randomisierte, placebokontrollierte Studien zur Herzinsuffizienz mit Bestimmung der Gesamtmortalität. DATENERFASSUNG: Die Daten über Studiencharakteristika, Betablocker-Dosis, Herzfrequenzsenkung und Tod wurden von zwei Reviewern unabhängig voneinander dokumentiert.

ERGEBNISSE: In den 23 Studien zu Betablockern betrug die linksventrikuläre Auswurffraktion zwischen 17% und 36%. Bei mehr als 95% der Patienten wurde eine systolische Dysfunktion festgestellt. Das Gesamtmortalitätsrisiko betrug 0,76 (95% KI, 0,68 - 0,84). Allerdings zeigten die Studien aufgrund unterschiedlich starker Senkung der Herzfrequenz eine mittlere Heterogenität (I (2) = 30%; Metaregression p = 0,006). Die Senkung der Herzfrequenz um 5 Schläge pro Minute durch Betablocker-Therapie ging mit einer Reduktion des Mortalitätsrisikos um 18% einher (KI, 6-29 %). Es wurde kein signifikanter Zusammenhang von Gesamtmortalität und Betablocker-Dosis beobachtet. Das relative Mortalitätsrisiko lag in Studien mit Hochdosis-Betablockern bei 0,74 [KI, 0,64 – 0,86], mit Niedrigdosis-Betablockern bei 0,78 [KI, 0,63 -0,96] (Metaregression p= 0,69).

EINSCHRÄNKUNGEN: Die Analyse basiert auf einer Datensammlung und bezieht sich auf die Herzfrequenz in Ruhe. Nur wenige Patienten der Studie hatten anfangs eine Bradykardie oder diastolische Dysfunktion.

SCHLUSSFOLGERUNG: Der Überlebensvorteil einer Betablocker-Therapie bei Herzinsuffizienz ist statistisch signifikant mit dem Ausmaß der Herzfrequenzsenkung  assoziiert, jedoch nicht mit der Betablocker-Dosis.

  1. McAlister FA et al. Meta-analysis: ?-blocker dose, heart rate reduction, and death in patients with heart failure. Ann Intern Med 2009 Jun 2; 150:784.
Schlüsselwörter: Betablocker, Vorsorge, Beta-Blocker, Herzinsuffienz-Prävention bei Hypertonie, beloc, diuretikum, herzfrequenz, tachykardie, BetaBlocker, Bluthochdruck, blutdruck, herzversagen, hirninfarkt, Schlaganfall, hirn-infarkt, apoplex, gehirn, Krankheit, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien
 

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Stand: 25. Mai 2013