Medknowledge

Suchkatalog 

Home

Suche

Datenbanken

Newsletter

Bücher

Kontakt

Englisch

 

Ärzte (mit Login)

Forum für Fachkreise
Fachgebiete
Evidenzbas. Medizin
Medizindatenbanken
Leitlinien

Ärzte (ohne Login)

Online-Fortbildung
Qualitätsmanagement
DRG   ICD-10,  OPS 
Medizinprodukte/Firmen__

Recherche

Medline-Abstracts
Neue Medikamente
Literaturservice

Weiteres

Pharmaseiten-- 
Medizinstudium
Jobs   Ausland

 

Synkopen-Abklärung bei älteren Patienten, 2009

Studie (1): Ärzte sollten die Synkope-Diagnostik mit kostengünstigen Tests, wie mit posturalen Blutdruck-Messungen (stehend und liegend) beginnen.

Obwohl Synkopen-Abklärung auch in Deutschland zur täglichen Routine in Arztpraxen und Kliniken gehört, gibt es keine standardisierte Vorangehensweise. 

Eine Studie aus den USA analysierte Daten von 1900 Patienten (Alter im Mittel 65J), die zur Synkopen-Abklärung aufgenommen waren. Die Forscher analysierten die Häufigkeit, Kosten und die klinische Relevanz der angeordneten Untersuchungen.

Die häufigsten gestellten Diagnosen waren: Vasovagale Synkopen (22%), orthostatische Hypotonie (13%), und Herzrhythmusstörungen (12%). In den restlichen 47% der Fälle konnte keine Ursache gefunden werden.

Die häufigsten durchgeführten Untersuchungen waren (Häufigkeit nach der Reihenfolge von oben nach unten // Im Klammer klinische Relevanz im Hinblick auf Therapie-Management):

  • EKG (7%),

  • Telemetrie (12%; damit vermutlich 24-EKG und 24-RR-Messung und weniger EPU gemeint,),

  • Herzenzym-Bestimmung (1%; in Deutschland CK, CK-MB und zunehmend Troponin-Test),

  • CCT (2%),

  • Echokardiographie (4%),

  • posturale Blutdruck-Messungen (25%),

  • Karotis-Ultraschall-Untersuchung (2%),

  • EEG (1%),

  • Schädel-MRT (12%),

  • Belastungs-EKG (9%).

Fazit: Wie im Studium gelehrt wird, ist eine genaue Anamnese-Erhebung und körperliche Untersuchung weiterhin mit Abstand die wichtigsten Diagnose-Instrumente. Auch der Einsatz der zahlreichen modernen Untersuchungsverfahren -wie CT, MRT, Ultraschall-Verfahren oder auch Tests- haben daran nichts geändert. Der Arzt muss wissen, wonach er sucht, ansonsten verliert er angesichts der Datenüberflutung, Zufallsbefunde, zusammenhanglose  Testergebnisse den Übersicht.

Die Studien-Ergebnisse der aktuellen Studie (1) zeigten, dass die einfache Untersuchung posturale Blutdruckmessungen die kostengünstigste und mit Abstand effektivste Untersuchungsmethode bei der Abklärung der Synkopen unklarer Genese waren. Schädel-MRT und Belastungs-Tests können jedoch bei gezieltem Einsatz aufgrund der höheren diagnostischen Ausbeute auch kosteneffektiv  sein. 

  1. Mendu ML et al. Yield of diagnostic tests in evaluating syncopal episodes in older patients. Arch Intern Med 2009 Jul 27; 169:1299.
Schlüsselwörter: Bewusstlos werden, Zusammansacken, Kreislauf, dysregulation kipptisch-test, diagnose, blutdruck, Ohnmacht, Synkope-Diagnostik, ältere Patienten, alter, ekg, bewusstlosigkeit, umfallen, patienten, posturale Tachykardiesyndrom, POTS, posturale hypertonie, hypotonie, Kipptischtestung, tests, Kreislaufdysregulation, orthostatischen Beschwerden, Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien
 

Patienten

Übersicht
Krankheiten
Fachkliniken
Medikamente-Preisvergleich

Home Kontakt Impressum  Newsletter Nutzungshinweise

Copyright © 2000 [Medknowledge.de]. Alle Rechte vorbehalten.

Stand: 25. Mai 2013