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Impfung-Verweigerung der Eltern und Keuchhusten-Risiko bei Kinder, 2009

Studie (1): Elterliche Impfung-Verweigerung erhöht das Risiko für Keuchhusten bei nicht geimpften Kindern. Auch Herdimmunität (Gruppenimmunität) scheint ungeimpfte Kinder nicht völlig vor der Keuchhusteninfektion zu schützen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Die elterliche Verweigerung der Keuchhustenimpfung steht in Zusammenhang mit einem größeren Risiko der Keuchhusten-infektion bei Kindern.

ZIEL: Das Ziel dieser Studie war es zu bestimmen, ob Kinder, die an einer Keuchhusten- (Pertussis)infektion litten, mit größerer Wahrscheinlichkeit Eltern hatten, welche die Keuch-hustenimpfung ablehnten als eine vergleichbare Gruppe von Kindern, die an keiner Keuch-husteninfektion litten.

METHODEN: Wir führten eine Fallkontrollstudie mit Kindern durch, die in den „Kaiser Permanente Gesundheitsplan“ von Colorado zwischen 1996 und 2007 eingeschrieben waren. Jeder Keuchhusten-Fall wurde zufällig einer der 4 Gruppen zugeteilt. Der Stand der Keuchhusteninfektion und der Impfstatus wurden durch die Überprüfung der medizinischen Akte festgestellt.

ERGEBNISSE: Wir identifizierten 156 laborbestätigte Keuchhustenfälle und 595 Kontroll-personen. Es gab 18 (12 %) Impfverweigerer unter den Fällen und 3 ( 0,5% ) in der Kontrollgruppe. Kinder von Eltern, die die Keuchhustenimpfung ablehnten, hatten - im Vergleich zu Kindern von Eltern, die die Impfungen akzeptierten - ein größeres Risiko an Keuchhusten zu erkranken. In einer sekundären Fall-Kontroll Analyse von Kindern, die im Alter von 2 bis 20 Monaten in den „Kaiser Permanente Gesundheitsplan“ von Colorado eingeschrieben waren, war die Impfverweigerung mit einem ähnlich erhöhten Keuchhustenrisiko verbunden . Im kompletten „Kaiser Permanente Gesundheitsplan“ von Colorado wurden 11 % aller Keuchhustenfälle der elterlichen Impfverweigerung zugeschrieben.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Kinder von Eltern, die die Keuchhustenimpfung ablehnen, haben - im Vergleich zu geimpften Kindern - ein hohes Risiko an einer Keuchhusteninfektion zu erkranken. Gruppenimmunität scheint ungeimpfte Kinder nicht völlig vor der Keuchhusteninfektion zu schützen. Diese Ergebnisse betonen wie notwendig es weiterhin ist zu verstehen, warum Eltern Impfungen ablehnen und Strategien zu entwickeln, um die Risiken und Vorteile von Impfungen Eltern wirksamer zu vermitteln.

  1. Glanz JM et al. Parental refusal of pertussis vaccination is associated with an increased risk of pertussis infection in children. Pediatrics 2009 Jun; 123:1446.
Schlüsselwörter: Impfung-Verweigerung und Keuchhusten-Risiko bei Kinder, Keuchhustenimpfung, infektionen, grippe, kind, schule, eltern, kleinkinder, impfstoff, husten, infektion, mutter, vater, familie, geschwister, ablehnen,Krankheit, Studie, klinik, krankenhaus, Therapie, Behandlung, kliniken, krankenhäuser, Medikament, Studien
 

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Stand: 25. Mai 2013