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Altersbezogene Veränderungen der weißen Substanz sagt funktionelle Verschlechterung der älteren noch unabhängigen Menschen voraus, 2009

Studie (1): Ältere Patienten mit schweren Veränderungen der weißen Substanz im Gehirn hatten ein doppelt zu hohes Risiko für den Verlust der Autonomie im Alltag, als die Patienten mit leichten Veränderungen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Veränderungen der weißen Substanz als entscheidender Faktor für die globale funktionelle Verschlechterung bei älteren unabhängigen ambulanten Patienten: Die dreijährige Verlaufskontrolle von LADIS ( Leukoaraiose und Störung der Fähigkeit ) einer Studienkohorte.

ZIEL: Die Einschränkungen bei Tätigkeiten des täglichen Lebens (ADL = activities of daily life) von älteren Menschen mit altersbedingten Veränderungen der weißen Substanz in Abhängigkeit von der Schwere dieser Veränderungen zu bestimmen.

STUDIENDESIGN: Sammlung von Beobachtungsdaten und Nachuntersuchung einer Gruppe von älteren Menschen, die in MRT-Bildern zugrunde gegangene Hirnsubstanz aufwiesen, jedoch nicht unter zu Behinderung führenden Beschwerden litten.

EINRICHTUNGEN: 11 europäische Zentren.

TEILNEHMER: 639 ältere, nicht eingeschränkte/behinderte Patienten (mittleres Alter: 74,1 Jahre ; SD = standard deviation = Standardabweichung: 5,0 ; davon 45,1% Männer), bei denen sich (mittels der Fazekas-Skala) in MRT-Bildern milde, gemäßigte oder starke alters-bedingte Veränderungen der weißen Substanz zeigten. Die MRT-Bilder wurden auch in Bezug auf Gehirninfarkte und Hirnatrophie bewertet.

HAUPTMESSPARAMETER: Der Übergang von der Fähigkeit (definiert als Wert 0 oder 1) zur Unfähigkeit (Wert > oder = 2) bei den instrumentellen ADL oder der Tod bis zu 3 Jahre im Anschluss an die Untersuchung. Sekundäre Ergebnisse waren Demenz und Schlaganfall.

ERGEBNISSE: Im Laufe einer mittleren Anschlussperiode von 2.42 Jahren (SD 0.97, Median: 2.94 Jahre), waren die Hauptmessparameter von 633 Patienten verfügbar. Die jährliche Todesrate war 10.5 % bei milden, 15,1% bei gemäßigten und 29,5 % bei starken altersbedingten Veränderungen der weißen Substanz (Kaplan-Meier mittels Log- rank Test P<0.001).

In einem Cox-Modell (angepasst an den klinischen Faktor der Verschlechterung) hatten starke Veränderungen der weißen Substanz ein doppelt so großes Risiko des Übergangs zur Unfähigkeit oder zum Tod wie milde Veränderungen der weißen Substanz

(Gefahr-Verhältnis 2.36, 95%-Konfidenzintervall 1.65 zu 3.81). Die anderen prädiktiven Parameter waren Altersgruppe, Vorhofflimmern in der Anamnese und Gangstörungen. Die Wirkung von starken Veränderungen blieb signifikant unabhängig vom Ausgangsgrad der Atrophie und der Zahl von Gehirninfarkten. Schlaganfall und Demenz modifizierten diese Wirkung nur ein wenig.  

SCHLUSSFOLGERUNG: Die Ergebnisse der dreijährigen LADIS-Studie weisen darauf hin, dass bei älteren Patienten, die wegen nicht zur Behinderung führenden Beschwerden einen Arzt aufsuchen, schwere altersbedingte Veränderungen der weißen Substanz unabhängig von weiteren Faktoren deutlich auf einen raschen funktionellen Verfall im Alltagsfertigkeiten hinweisen. 

  1. Inzitari D et al. Changes in white matter as determinant of global functional decline in older independent outpatients: Three year follow-up of LADIS (leukoaraiosis and disability) study cohort. BMJ 2009 Jul 6; 339:b2477
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Stand: 25. Mai 2013