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Lungen-CT-Screening für Lungenkrebs – Dreijahresergebnisse, 2009

Studie (1): Zwischenergebnisse der laufenden DANTE-Studie  zeigte keinen Unterschied zwischen der CT-Screening-Gruppe und Kontroll-Gruppe.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Eine randomisierte Studie des Screenings auf Lungenkrebs durch Spiral-Computertomographie: Ergebnisse nach drei Jahren aus der DANTE-Studie.

HINTERGRUND: Ein Screening auf Lungenkrebs mit modernen, bildgebenden Verfahren könnte die Lungenkrebs-Mortalität senken. Allerdings stammen ermutigende Ergebnisse zu diesem Screening bisher nur aus unkontrollierten Studien.

ZIELE: Es sollte die Wirkung eines Screenings durch die Niedrig-Dosis Spiral-Computertomographie (engl. LDCT) auf die Lungenkrebs-Mortalität untersucht werden. Sekundäre Endpunkte sind Inzidenz, Stadium bei Diagnose sowie die Resezierbarkeit des Tumors.

METHODEN: Männliche Patienten im Alter von 60 bis 75 Jahren mit einer Raucher-Anamnese von 20 oder mehr Packungs-Jahren wurden randomisiert einem Screening durch LDCT oder einer Kontroll-Gruppe zugeteilt. Alle Teilnehmer wurden bei Aufnahme in die Studie einer einmaligen Röntgen-Untersuchung des Thorax sowie einer zytologischen Untersuchung des Sputums unterzogen. Die Teilnehmer der Screening-Gruppe wurden einmalig bei Aufnahme in die Studie und anschließend in jährlichen Abständen über vier Jahre hinweg einer LDCT-Untersuchung unterzogen. In der Kontroll-Gruppe wurde lediglich jährlich eine klinische Untersuchung durchgeführt.

MESSUNGEN UND HAUPT-ERGEBNISSE: Insgesamt wurden 2.811 Personen randomisiert und 2.472 Personen in die Studie aufgenommen (Screening-Gruppe: 1.276 Teilnehmer, Kontroll-Gruppe: 1.196 Teilnehmer). Nach einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 33 Monaten war Lungenkrebs bei 60 Teilnehmern (4,7%) der Screening-Gruppe und bei 34 Teilnehmern (2,8%) der Kontroll-Gruppe festgestellt worden (P = 0,016). Der Anteil an resezierbaren Tumoren war in beiden Gruppen ähnlich. In der Screening-Gruppe wurden mehr Lungenkrebs-Fälle im Stadium I entdeckt (54% gegenüber 34%; P = 0,06). Gleichzeitig wurden in der Screening-Gruppe weniger Fälle von Lungenkrebs aufgrund von neu aufgetretenen Symptomen entdeckt. Allerdings war die Zahl von Lungenkrebs-Fällen, die in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt wurden, in beiden Gruppen gleich. Zwanzig Patienten aus der Screening-Gruppe (1,6%) und 20 Patienten aus der Kontroll-Gruppe (1,7%) verstarben an Lungenkrebs, während 26 bzw. 25 Patienten aufgrund anderer Ursachen verstarben.

SCHLUSSFOLGERUNG: Der Mortalitäts-Vorteil eines Screenings auf Lungenkrebs durch eine Niedrig-Dosis Spiral-Computertomographie (engl. LDCT) ist möglicherweise deutlich kleiner als erwartet.

  1. Infante M et al. A randomized study of lung cancer screening with spiral computed tomography: Three-year results from the DANTE Trial. Am J Respir Crit Care Med 2009 Sep 1; 180:445.
Schlüsselwörter: Früherkennung, bronchialkarzinom, vorsorge, Lungen-CT-Screening, Lungenkrebs, früh, spät, rauchen, Lungenkrebsfrüherkennung, mortalität, chemotherapie, spiral-Ct, tod, lunge,infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013