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Zusammenhang zwischen dem Genuss von "Smokeless Tobacco" (rauchlosem Tabak) und dem Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall, 2009

Hintergrundinformationen: "Smokeless Tobacco“ ist loser rauchloser Tabak, und nicht zu verwechseln mit Kautabak. "Smokeless Tobacco", das auch auch Dip, Dipping Tobacco, oder auch Moist Snuff genannt, wird zwischen den Zähnen und Unterlippe gelegt, und vermischt sich mit dem Speichel. Das Nikotin wird dann über die Schleimhäute aufgenommen. Anschließend wird das Tabak, dessen Wirkung abflaut, wieder herausgespuckt. „Smokeless Tobacco“ wird hauptsächlich in den USA hergestellt und konsumiert. In Deutschland wie auch in Europa ist der Verkauf -im Gegensatz zum Konsum- verboten.

Studie (1): Laut einer aktuellen Studie ist „Smokeless Tobacco“ mit kardiovaskulären Krankheiten assoziiert und keineswegs gesünder als die normalen Zigaretten.

Zusammenhang zwischen dem Genuss von „Smokeless Tobacco“ (rauchlosem Tabak) und dem Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall  

Eine französischen Studie, die im „British Journal of Medicine“ erschien untersuchte, ob  Personen, die „Smokeless Tobacco“-Produkte konsumieren, ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt bzw. Schlaganfall haben. Es wurde eine Meta-Analyse schwedischer und amerikanischer Beobachtungsstudien durchgeführt um quantitative Schätzungen des Zusammenhangs zwischen dem Genuss rauchloser Tabakprodukte und dem Herzinfarkt- bzw. Schlaganfallrisiko bei Personen, die nie geraucht haben zu erhalten. Beide Autoren extrahierten unabhängig voneinander Risikoschätzungen und Studiencharakteristika. Die zusammengefaßten Risiken wurden auf der Basis von Random-Effects-Modellen geschätzt. 

 

 

Ergebnisse:

Elf Studien, hauptsächlich mit männlichen Teilnehmern, wurden eingeschlossen. Für den tödlich verlaufenden Herzinfarkt waren acht Risikoschätzungen verfügbar: Das relative Risiko betrug 1,13 (Konfidenzintervall 1,06 bis 1,21) für diejenigen Personen, die jemals „Smokeless Tabacco“-Produkte konsumiert hatten, das erhöhte Risiko war beschränkt auf derzeitige Konsumenten. Fünf Risikoschätzungen ergaben ein relatives Risiko für einen tödlichen Schlaganfall von 1,4 (1,28 bis 1,54). Sowohl die schwedischen als auch die amerikanischen Studien zeigten ein erhöhtes Risiko für den Tod durch Herzinfarkt und Schlaganfall. Der Einschluß von nicht tödlichen Herzinfarkten und Schlaganfällen senkte die zusammengefassten Risikoschätzungen. Die Daten zur Dosis-Wirkungs-Beziehung waren begrenzt, wiesen aber auf keinen starken Zusammenhang zwischen dem Risiko an einer der beiden Krankheiten zu sterben und der Häufigkeit oder Dauer des Genusses rauchloser Tabakprodukte hin. 

 

Fazit:

Es konnte ein Zusammenhang zwischen dem Genuß von rauchlosen Tabakprodukten und dem Risiko für einen tödlich verlaufenden Herzinfarkt bzw. Schlaganfall entdeckt werden, der  nicht durch den Zufall erklärt werden kann.  

  1. Boffetta P and Straif K. Use of smokeless tobacco and risk of myocardial infarction and stroke: Systematic review with meta-analysis. BMJ 2009 Aug 18; 339:b3060.
Schlüsselwörter: Smokeless Tobacco, tabakblätter, loser rauchloser Tabak, wasserpfeife, Herzinfarkt, nikotin, tod, Schlaganfall-Risiko, rauchen, zigaretten, zigarre,infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013