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AT-Blocker: Einfluss auf die Nierenfunktion und Mikroalbuminurie, 2009

Die AT-Blocker  Telmisartan (Micardis®) und Candesartan (Atacand®) hatten bei Patienten mit kardiovaskulären Krankheiten oder Diabetes in zwei aktuellen Studien (1,2) keinen Einfluss auf den Nieren-Outcome (Prognose).

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Einfluss von Telmisartan auf die Nierenfunktion: eine randomisierte Studie.

HINTERGRUND: Angiotensin(AT)-Rezeptorblocker verringern die Progression einer fortgeschrittenen diabetischen Nephropathie; bei anderen Erkrankungen ist die Langzeitwirkung auf die Niere noch unklar.

ZIEL: In der Studie sollte untersucht werden, welche Langzeiteffekte Telmisartan im Vergleich zu Placebo auf die Niere von Patienten mit hohem vaskulären Risiko hat. DESIGN: Randomisierte Studie. Die Patienten wurden zwischen November 2001 und Mai 2004 zentral mittels computergesteuerter Randomisierung zugeteilt und bis März 2008 beobachtet. Die Teilnehmer und Studienärzte waren hinsichtlich der Zuteilung verblindet. ORT: Multizentrische, multinationale Studie. PATIENTEN: 5927 Erwachsene mit vorbekannter kardiovaskulärer Erkrankung oder Diabetes, mit Endorganschaden aber ohne Macroalbuminurie oder Herzinsuffizienz mit Unverträglichkeit gegenüber Angiotensin-converting-enzyme (ACE)- Hemmern. BEHANDLUNG: Telmisartan (80 mg/d; n = 2954) oder Placebo (n = 2972) plus Standardbehandlung wurden für durchschnittlich 56 Monate verabreicht. BESTIMMUNGSPUNKTE: Der kombinierte Nieren-Outcome wurde aus Dialysepflicht oder Verdopplung des Serumkreatinins, Veränderung der errechneten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) und Veränderung der Albuminurie bestimmt.

ERGEBNISSE: Der kombinierte Nieren-Outcome zeigte keinen wesentlichen Unterschied bei Patienten mit Telmisartan (58 Patienten; 1,96%) oder Placebo (46 Patienten; 1,55 %) (Hazard Ratio, 1,29; 95% KI, 0,87-1,89; p= 0,2). In der Telmisartangruppe waren 7 Patienten dialysepflichtig und 56 Patienten zeigten eine Verdopplung des Serumkreatinins. In der Placebogruppe waren 10 Patienten dialysepflichtig und bei 36 Patienten war das Serumkreatinin verdoppelt (Hazard Ratio, 1,59; KI, 1,04 - 2,41; p = 0,031). Unter Telmisartan verschlechterte sich die Albuminurie weniger als unter Placebo (32 %; KI, 23 % - 41 % versus 63 %; KI, 52 % - 76 %; p < 0,001) und die eGFR war deutlicher verringert (durchschnittliche Veränderung der eGFR -3,2 ml/min pro 1,73 m2 [SD, 18,3] versus -0.26 ml/min pro 1,73 m2 [SD, 18,0]; p < 0,001). EINSCHRÄNKUNG: Nur 17 Studienteilnehmer waren dialysepflichtig.

SCHLUSSFOLGERUNG: Bei Erwachsenen mit vaskulärer Erkrankung aber ohne Macroalbuminurie zeigten Telmisartan und Placebo vergleichbare Effekte auf den Nieren-Outcome. 

  1. Mann JFE et al. Effect of telmisartan on renal outcomes: A randomized trial. Ann Intern Med 2009 Jul 7; 151:1.
  2. Bilous R et al. Effect of candesartan on microalbuminuria and albumin excretion rate in diabetes: Three randomized trials. Ann Intern Med 2009 Jul 7; 151:11.
Schlüsselwörter: AT-Blocker, Mikroalbuminurie, niereninsuffienz, dialyse, albumin, harstatus, nierenfunktion, Sartane, Intoleranz, husten, Unverträglichkeit, Herzinsuffienz, Atacand, nierenversagen, Mortalität, Sterblichkeit, Sartan, Telmisartan, Micardis, Ramipril, Delix, ACE-Hemmer, Delix, Ramipril, Herzversagen, Herzinsuffizienz, Valsartan, Diovan, Provas, AT-Blocker, ACE-Hemmer, Hypertonie, Bluthochdruck, Blutdruck, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013