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Brustkrebs - MRT: Mastektomie-Rate steigt an, USA 2009

Studie (1): Mastektomie-Rate (Brustamputation bei Brustkrebs) steigt an, und Brusterhaltende-OP-Rate fällt: Ist MRT als signifikanter Prädikator der Operationsmethode vielleicht dafür verantwortlich?

Der beobachtete Anstieg der Mastektomien geht derzeit mit einer fehlenden Evidenz einher, dass dieses Vorgehen in der Langzeit die Prognose mehr als Brusterhaltende-Operation verbessert. Daher bedarf es einer Überprüfung durch weitere Studien. 

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Mastektomierate an der Mayo-Klinik in Rochester: Einfluss von Operationsjahr und  präoperativer MRT.

Department of Oncology, Mayo Clinic , USA .

ZIEL: Die präoperative Planung bei Brustkrebs ist derzeit im Wandel, unter anderem durch die Einführung der Magnetresonanztomographie (MRT) vor Brustoperation. In der Studie sollte die Entwicklung der Mastektomierate im Verhältnis zur Durchführung präoperativer MRTs sowie dem Operationsjahr an der Mayo-Klinik in Rochester (MN, USA) analysiert werden.

PATIENTEN UND METHODEN: 5405 Patientinnen mit Operation zwischen 1997 und 2006 wurden ermittelt; die Patientinnen mit MRT wurden anhand einer prospektiven Datenbank bestimmt. Die Entwicklung der Mastektomierate sowie der Zusammenhang von MRT und Operationsmethode wurden analysiert. Der Einfluss von Operationsjahr und MRT auf die Operationsmethode wurde mithilfe multipler logistischer Regression unter Kontrolle möglicher Störfaktoren berechnet.

ERGEBNISSE: Die Mastektomierate schwankte im Beobachtungszeitraum erheblich (p<0,0001). Sie sank von 45 % im Jahr 1997 auf  31 % im Jahr 2003, gefolgt von einem Anstieg von 2004 bis 2006. Die MRT-Rate stieg von 10 % in 2003 auf 23 % in 2006 (p<0,0001), wobei Patientinnen mit MRT mit größerer Wahrscheinlichkeit mastektomiert wurden als Patientinnen ohne MRT (54 % versus 36 %; p<0,0001). Allerdings stieg die Mastektomierate zwischen 2004 und 2006 überwiegend unter Patientinnen ohne MRT an (29 % im Jahr 2003 auf 41 % im Jahr 2006; p<0,0001). Im Multivarianzmodell erwiesen sich sowohl die MRT (Odds Ratio [OR], 1,7; p<0,0001) als auch das Operationsjahr (OR im Vergleich zu 2003: 1,4 für 2004, 1,8 für 2005 und 1,7 für 2006; p<0,0001) als unabhängige Prädikatoren der Mastektomie.

SCHLUSSFOLGERUNG: Nach einem stetigen Rückgang stieg die Mastektomierate in den letzten Jahren wieder an. Dabei erwiesen sich sowohl Operationsjahr als auch MRT als signifikante Prädikatoren der Operationsmethode. In weiteren Studien ist die Rolle der MRT und anderer Faktoren in der präoperativen Planung zu untersuchen. 

  1. Katipamula R et al. Trends in mastectomy rates at the Mayo Clinic Rochester: Effect of surgical year and preoperative magnetic resonance imaging. J ClinOncol 2009 Sep 1; 27:4082.
Schlüsselwörter:mastektomie, brustkrebs, mammakarzinom, mammographie, mrt, ct, chemotherapie, brusterhaltende operation, röntgen, Magnetresonanztomographie, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013