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Radiofrequenzablation bei Vorhofflattern, 2009

Studie (1): Die Radiofrequenzablation ist bei AV-Knoten-Reentry-Tachykardie relativ sicher und effektiv. Eine aktuelle Studie untersuchte die Wirksamkeit von Radiofrequenzablatio bei Vorhofflattern. Die Ergebnisse zeigten, dass die Radiofrequenzablation mit anatomisch geführter Vorgehensweise bei Vorhofflattern durchführbar und wirksam ist. Vermutlich wird dieses Verfahren bei Vorhofflattern-Management eine zunehmend wichtige Rolle spielen.

Ausführlichere Daten der aktuellen Studie (1): 

Radiofrequenzablation bei Vorhofflattern: Effizienz eines anatomischen Vorgehens 

Vorausgegangene Berichte haben gezeigt, daß die Radiofrequenzablation Vorhofflattern beenden und Rezidive verhindern kann. Es wurden jedoch unterschiedliche Methoden benutzt und die gegenwärtige Erfahrung ist noch begrenzt. Das Ziel einer französischen Studie in „Circulation“ war, die Effizienz eines anatomisch geführten Vorgehens bei der Radiofrequenzablation des Vorhofgewebes bei Patienten mit Vorhofflattern zu bestimmen.  

 

Ergebnisse:

Es wurden 22 Patienten im Alter zwischen 30 und 73 Jahren behandelt. Das Vorhofflattern trat trotz Anwendung von multiplen antiarrhythmischen Medikamenten im Mittel fünf Jahre lang rezidivierend auf. Unabhängig von der Morphologie lokaler Elektrogramme wurde die Radiofrequenzenergie zwischen der Vena cava inferior und dem Trikuspidalring zum Vorhofisthmus geleitet. Die Radiofrequenzenergie wurde bei 12 Patienten während eines typischen Vorhofflatterns appliziert, bei 2 Patienten während eines atypischen Vorhofflatterns und bei 8 Patienten nacheinander bei beiden Formen. Bei 19 Patienten hörte das Vorhofflattern abrupt auf. Bei 3 Patienten hielt das Vorhofflattern trotz 37, 48 bzw. 25 Applikationen an. Aufzeichnungen zeigten, daß eine Beendigung des Vorhofflatterns als Folge eines Leitungsblocks an der Applikationsstelle der Radiofrequenz auftrat und zwar unabhängig vom Typ des Vorhofflatterns. Die Anzahl der Applikationen vor Beendigung des Vorhofflatterns schwankte zwischen 1 und 82 (im Mittel 32). In allen Fällen konnte Vorhofflattern nicht mehr ausgelöst werden. Es gab keine Komplikationen. Während einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 13 Monaten trat das Vorhofflattern nur bei 2 von 19 Patienten, die eine erfolgreiche Ablation hinter sich hatten, wieder auf. Bei vier Patienten trat ein chronisches Vorhofflimmern auf, bei zwei davon konnte der Sinusrhythmus mit einer antiarrhythmischen Therapie wieder hergestellt werden.  

 

Fazit:

Die Radiofrequenzablation mit anatomisch geführter Vorgehensweise bei Vorhofflattern ist durchführbar und wirksam. Es sind weitere Erfahrungswerte notwendig, um abzuschätzen, welche Rolle das Verfahren als alternative Vorgehensweise bei der Behandlung von refraktärem Vorhofflattern spielt.       

  1. Kirkorian G et al. Radiofrequency ablation of atrial flutter; efficacy of an anatomically guided approach. Circulation 1994 Dec 90 2804-2814.
Schlüsselwörter: Radiofrequenzablation, Vorhofflattern, Herzrhythmusstörungen,Angiotensin-II-Rezeptor-Blocker, Herzinsuffienz, ablatio, rhythmusstörung, antikoagulation, Vorhofflimmern, Radiofrequenzablatio, Thrombose, Prävention, rhythmusstörungen, Thrombininhibitor ablation, epu, Operation, Embolien, Thrombosen, Todesfall, Vorhofflattern, absolute Arrhythmie, Tachyarrhythmia absoluta , Herzrhythmusstörung, infektion, klinik, krankenhaus, Krankheit, Studie, kliniken, krankenhäuser, Therapie, infektionen, kind, Behandlung, kliniken, kinder, krankenhäuser, Medikament, Studien, krankheiten, 
 

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Stand: 25. Mai 2013